Los 923

S.F. de Genlis, Les mères rivales. 3 Bde. Berlin 1800.

Schätzpreis
€ 200
Ausrufpreis
€ 140
Los: 923
Kategorie: Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Künstler*in: Stéphanie-Félicité de Genlis
Genlis, Stéphanie-Félicité de: Les meres rivales ou La Calomnie. 3 Bde. Berlin: F. T. de la Garde 1800. 21 x 12,5 cm. Mit 4 Kupfertafeln von Haas, Halle und Ramberg nach Schuhmann. 4 Bll., VIII SS., 395 SS.; 1 Bl., 362 SS.; 1 Bl., 336 SS. HLdr. mit 2 Rs. u. Rv.

(Berieben, bestoßen, Ecken aufgeplatzt, Schabspuren auf den Deckeln. Vorsätze leimschattig. Hs. Besitzvermerk „von Bibra“ auf den fliegenden Vorsätzen. Innen geringe Altersspuren, vereinzelt minimal fleckig. Blatt K⁸ in Bd. I mit druckbedingten Knickfalten.)

Vgl. Cioranescu 30626 (Ausgabe Paris 1801). - Erste Ausgabe. - Die Autorin, Stéphanie-Félicité Du Crest, Gräfin von Genlis (1746-1830), zählt zu den produktivsten französischen Schriftstellerinnen der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Bekannt wurde sie insbesondere durch ihre pädagogischen Schriften und Erziehungsromane sowie durch ihre Tätigkeit als Erzieherin der Kinder des Hauses Orléans. Nach Ausbruch der Französischen Revolution lebte sie zeitweise im Exil in Deutschland und veröffentlichte dort mehrere Werke. „Les mères rivales ou La Calomnie“ gehört zu den charakteristischen Gesellschafts- und Erziehungsromanen der Autorin. Im Mittelpunkt stehen familiäre Beziehungen, weibliche Tugend, Rivalität und die zerstörerische Wirkung von Verleumdung.