Los 898
F. K. Ginzkey / A. Uzarski, Bunt durcheinander. Mainz 1928.
Schätzpreis
€ 200
Ausrufpreis
€ 140
Los:
898
Kategorie:
Bilder- und Kinderbücher
Künstler*in:
Franz Karl Ginzkey
Ginzkey, Franz Karl: Bunt durcheinander. Ein Bilderbuch. (Mainz: J. Scholz 1928). 29,5 x 22 cm. Mit illustr. Titel und 8 ganzseit. farb. Illustr. sowie Textillustr. in Schwarz/Weiss von Adolf Uzarski. 8 Bll. Farbig illustr. OrHLn. mit illustr. Innendeckeln.
(Berieben und bestoßen; gebräunt und gebrauchsfleckig. Innen feucht-, alters- bzw. gebrauchsfleckig.)
Scholz' Künstler-Bilderbücher 40. - Seebaß II, 631. Stuck-Villa II, 336. Doderer Ergänzungsbd. S. 526. - Erste Ausgabe. - Uzarski (1885-1970) besuchte u. a. die Düsseldorfer Kunstgewerbeschule und war Mitbegründer der Kulturvereinigung "Das junge Rheinland". Auf Grund seiner scharfen Attacken gegen konservative Kunstauffassungen und seiner reaktionären Politik wurden seine satirischen Bücher nach 1933 von den Nationalsozialisten verboten. - "U.'s Stil ist auch in den 20er Jahren nicht einheitlich. Dies geht aus dem Bilderbuch 'Bunt durcheinander' (1928) hervor, in dem deutliche Annäherungen an den Kubismus und an die Figurenauffassungen Oskar Schlemmers feststellbar sind. U. zählt zu den 'wenigen überzeugenden Beispielen expressionistischer Kunst in der Kinderliteratur' (H.A. Halbey) und wird in eine Reihe mit Aline Stickel, Felix Meseck, Heinrich Hussmann und Hans Leip gestellt" (Doderer).
(Berieben und bestoßen; gebräunt und gebrauchsfleckig. Innen feucht-, alters- bzw. gebrauchsfleckig.)
Scholz' Künstler-Bilderbücher 40. - Seebaß II, 631. Stuck-Villa II, 336. Doderer Ergänzungsbd. S. 526. - Erste Ausgabe. - Uzarski (1885-1970) besuchte u. a. die Düsseldorfer Kunstgewerbeschule und war Mitbegründer der Kulturvereinigung "Das junge Rheinland". Auf Grund seiner scharfen Attacken gegen konservative Kunstauffassungen und seiner reaktionären Politik wurden seine satirischen Bücher nach 1933 von den Nationalsozialisten verboten. - "U.'s Stil ist auch in den 20er Jahren nicht einheitlich. Dies geht aus dem Bilderbuch 'Bunt durcheinander' (1928) hervor, in dem deutliche Annäherungen an den Kubismus und an die Figurenauffassungen Oskar Schlemmers feststellbar sind. U. zählt zu den 'wenigen überzeugenden Beispielen expressionistischer Kunst in der Kinderliteratur' (H.A. Halbey) und wird in eine Reihe mit Aline Stickel, Felix Meseck, Heinrich Hussmann und Hans Leip gestellt" (Doderer).