Los 718
Charlotte Bühler. - Vorlesungsmitschrift „Kindheit und Jugend“. Wien 1930/31. Fragment.
Schätzpreis
€ 750
Ausrufpreis
€ 500
Los:
718
Kategorie:
Manuskripte und Autographen
CHARLOTTE BÜHLER (1893 Berlin – 1974 Stuttgart)
Psychologin
Wohl zweiter Teil einer Vorlesungsmitschrift von cand. phil. Dora Pichler zur Vorlesung „Kindheit und Jugend“, gehalten von Charlotte Bühler an der Universität Wien im Wintersemester 1930/31. Deutsche Handschrift auf Papier. 20,3 x 16,2 cm. 52 Bll. Notizbuch mit Leinenrücken und Deckelschild.
(Ecken und Kanten minimal berieben. Braunfleck am Buchschnitt.)
Fortsetzung einer Vorlesungsmitschrift, einsetzend bei § 6 „Geistiger Neuerwerb“. Die Mitschrift behandelt das 9. bis 13. Lebensjahr mit den Themen Neugier und Wißbegier, Einstellung zur Wirklichkeit, theoretisches und praktisches Denken, Eidetik, Sinnenleben, körperliche Entwicklung, Ich und Umwelt, Spiel und soziales Verhalten. Zum 15. bis 19. Lebensjahr finden sich Ausführungen zu Methodischem, Sexualität und Erotik, Jugendliebe, Religion und Weltanschauung, Ethik und Lebensanschauung, Sozialität, Arbeit und Beruf sowie Persönlichkeit und Kultur. - Aufschlussreiche zeitgenössische Mitschrift einer Wiener Vorlesung Charlotte Bühlers aus der für ihre psychologische Entwicklungstheorie zentralen Zeit. Bühler, die zu den bedeutendsten Psychologinnen des 20. Jahrhunderts zählt, entwickelte eine eigenständige, stark empirisch ausgerichtete Entwicklungspsychologie, in der sie die geistige, soziale und personale Entwicklung des Menschen als einen lebenslangen Prozess verstand. Ihre Forschungen zur Kindheit und Jugend, zur Jugendkrise und zur Persönlichkeitsentwicklung begründeten ihren internationalen Rang als maßgebliche Vertreterin der modernen Entwicklungspsychologie. Die Aufzeichnungen der Studentin Dora Pichler geben Einblick in Aufbau, Terminologie und Schwerpunktsetzung von Bühlers Vorlesung.
Psychologin
Wohl zweiter Teil einer Vorlesungsmitschrift von cand. phil. Dora Pichler zur Vorlesung „Kindheit und Jugend“, gehalten von Charlotte Bühler an der Universität Wien im Wintersemester 1930/31. Deutsche Handschrift auf Papier. 20,3 x 16,2 cm. 52 Bll. Notizbuch mit Leinenrücken und Deckelschild.
(Ecken und Kanten minimal berieben. Braunfleck am Buchschnitt.)
Fortsetzung einer Vorlesungsmitschrift, einsetzend bei § 6 „Geistiger Neuerwerb“. Die Mitschrift behandelt das 9. bis 13. Lebensjahr mit den Themen Neugier und Wißbegier, Einstellung zur Wirklichkeit, theoretisches und praktisches Denken, Eidetik, Sinnenleben, körperliche Entwicklung, Ich und Umwelt, Spiel und soziales Verhalten. Zum 15. bis 19. Lebensjahr finden sich Ausführungen zu Methodischem, Sexualität und Erotik, Jugendliebe, Religion und Weltanschauung, Ethik und Lebensanschauung, Sozialität, Arbeit und Beruf sowie Persönlichkeit und Kultur. - Aufschlussreiche zeitgenössische Mitschrift einer Wiener Vorlesung Charlotte Bühlers aus der für ihre psychologische Entwicklungstheorie zentralen Zeit. Bühler, die zu den bedeutendsten Psychologinnen des 20. Jahrhunderts zählt, entwickelte eine eigenständige, stark empirisch ausgerichtete Entwicklungspsychologie, in der sie die geistige, soziale und personale Entwicklung des Menschen als einen lebenslangen Prozess verstand. Ihre Forschungen zur Kindheit und Jugend, zur Jugendkrise und zur Persönlichkeitsentwicklung begründeten ihren internationalen Rang als maßgebliche Vertreterin der modernen Entwicklungspsychologie. Die Aufzeichnungen der Studentin Dora Pichler geben Einblick in Aufbau, Terminologie und Schwerpunktsetzung von Bühlers Vorlesung.