Los 477
J. W. v. Goethe. Eigenh. erste vier Zeilen des Gedichts ‚Was es gilt‘. Jena 1817. Mit Echtheitsbestätigung Th. Kräuters, Weimar 1843. In Lederkassette mit Buchbeigabe.
Schätzpreis
€ 12.000
Ausrufpreis
€ 9.000
Los:
477
Kategorie:
Manuskripte und Autographen
GOETHE, JOHANN WOLFGANG VON (1749 Frankfurt am Main - 1832 Weimar)
Dichter und Staatsmann. Schlüsselgestalt der Weimarer Klassik.
Eigenhändige erste vier Zeilen des Gedichts ‚Was es gilt‘. Jena, Pfingsten 1817. Mit eigenhändiger Echtheitsbestätigung von Goethes Privatsekretär Friedrich Theodor Kräuter, datiert Weimar 1843. In schwarzer Tinte auf grauem Konzeptpapier. 1 Blatt. 16,5 x 19,8 cm. In mit schwarzem Maroquin über fünf falschen Rückenbünden bezogener Kassette mit golgeprägter Deckelfilete, Rt. und Rv. Auf der Deckelinnenseite die von dunkelgrauem Samt eingerahmte Widmung an den Vorbesitzer in Goldprägung, datiert: Vevey, le 24 Mai 2000. Mit Buchbeigabe.
(Am Ober- und Außenrand mit insgesamt vier Klebestreifchen auf Bütten montiert. Montagereste am linken unteren Außenrand. Altersfleckig und gebräunt. Die Kassette außen und innen mit kleinen Bereibungen.)
„Bringst du die Natur heran
Dass sie jeder nutzen kann;
Falsches hast du nicht ersonnen,
Hast der Menschen Gunst gewonnen.“
WA I 3, 103. - Reinschrift der ersten vier Zeilen des im Anschluss an Goethes chromatische Studien entstandenen Gedichts, das unter dem Titel „Was es gilt. Dem Chromatiker.“ in die Abteilung ‚Gott und Welt‘ der Gedichte aufgenommen wurde. Am rechten Unterrand eine handschriftliche Echtheitsbestätigung: „Daß obige Zeilen wirkliche Originalhandschrift des verewigten Joh. Wolfgang Goethe’s sey, bezeugt der Wahrheit gemäß Friedr. Theod. Kräuter, Rath und Bibliothekar, früher Goethe’s Privatsecretär. Weimar im April 1843.“
Provenienz: Laut Eintragung im Gesamtinventar der Goethe-Gedichte der Klassik Stiftung Weimar 1999 in Katalog 894 des Basler Antiquariates ‚Erasmushaus. Haus der Bücher AG‘ unter der Nr. 1 gelistet. Von Mitarbeitern der Nestlé S. A. anlässlich der Verabschiedung des Verwaltungsratspräsidenten Helmut Oswald Maucher in den Ruhestand vor dem 24. Mai 2000 vom Altstadt Antiquariat in Fribourg als Präsent erworben. Die Katalogbeschreibung des Antiquariates in einem Briefumschlag mit dem blindgeprägten Firmensignet der Nestlé S. A. beiliegend. Privatbesitz.
Beigabe: Zu dem Autograph gehört ein Exemplar des Teilbandes der Sophienausgabe, in dem das Gedicht abgedruckt ist (Goethe’s Werke. Herausgegeben im Auftrage der Großherzogin Sophie von Sachsen. 3. Band. Gedichte. Dritter Theil. Weimar: Hermann Böhlau 1890). Die Kassette wurde eigens so gestaltet, dass das Buch linksbündig und passgenau unter dem ursprünglich zwischen dünnen Plexiglasscheiben eingelegten, mit schwarzem Lederband an den Rändern fixierten und in eine ausgesparte Laufschiene einzuschiebenden Schriftstück einzulegen ist. Das Autograph wurde zur Prüfung aus der Rahmung entnommen.
Dichter und Staatsmann. Schlüsselgestalt der Weimarer Klassik.
Eigenhändige erste vier Zeilen des Gedichts ‚Was es gilt‘. Jena, Pfingsten 1817. Mit eigenhändiger Echtheitsbestätigung von Goethes Privatsekretär Friedrich Theodor Kräuter, datiert Weimar 1843. In schwarzer Tinte auf grauem Konzeptpapier. 1 Blatt. 16,5 x 19,8 cm. In mit schwarzem Maroquin über fünf falschen Rückenbünden bezogener Kassette mit golgeprägter Deckelfilete, Rt. und Rv. Auf der Deckelinnenseite die von dunkelgrauem Samt eingerahmte Widmung an den Vorbesitzer in Goldprägung, datiert: Vevey, le 24 Mai 2000. Mit Buchbeigabe.
(Am Ober- und Außenrand mit insgesamt vier Klebestreifchen auf Bütten montiert. Montagereste am linken unteren Außenrand. Altersfleckig und gebräunt. Die Kassette außen und innen mit kleinen Bereibungen.)
„Bringst du die Natur heran
Dass sie jeder nutzen kann;
Falsches hast du nicht ersonnen,
Hast der Menschen Gunst gewonnen.“
WA I 3, 103. - Reinschrift der ersten vier Zeilen des im Anschluss an Goethes chromatische Studien entstandenen Gedichts, das unter dem Titel „Was es gilt. Dem Chromatiker.“ in die Abteilung ‚Gott und Welt‘ der Gedichte aufgenommen wurde. Am rechten Unterrand eine handschriftliche Echtheitsbestätigung: „Daß obige Zeilen wirkliche Originalhandschrift des verewigten Joh. Wolfgang Goethe’s sey, bezeugt der Wahrheit gemäß Friedr. Theod. Kräuter, Rath und Bibliothekar, früher Goethe’s Privatsecretär. Weimar im April 1843.“
Provenienz: Laut Eintragung im Gesamtinventar der Goethe-Gedichte der Klassik Stiftung Weimar 1999 in Katalog 894 des Basler Antiquariates ‚Erasmushaus. Haus der Bücher AG‘ unter der Nr. 1 gelistet. Von Mitarbeitern der Nestlé S. A. anlässlich der Verabschiedung des Verwaltungsratspräsidenten Helmut Oswald Maucher in den Ruhestand vor dem 24. Mai 2000 vom Altstadt Antiquariat in Fribourg als Präsent erworben. Die Katalogbeschreibung des Antiquariates in einem Briefumschlag mit dem blindgeprägten Firmensignet der Nestlé S. A. beiliegend. Privatbesitz.
Beigabe: Zu dem Autograph gehört ein Exemplar des Teilbandes der Sophienausgabe, in dem das Gedicht abgedruckt ist (Goethe’s Werke. Herausgegeben im Auftrage der Großherzogin Sophie von Sachsen. 3. Band. Gedichte. Dritter Theil. Weimar: Hermann Böhlau 1890). Die Kassette wurde eigens so gestaltet, dass das Buch linksbündig und passgenau unter dem ursprünglich zwischen dünnen Plexiglasscheiben eingelegten, mit schwarzem Lederband an den Rändern fixierten und in eine ausgesparte Laufschiene einzuschiebenden Schriftstück einzulegen ist. Das Autograph wurde zur Prüfung aus der Rahmung entnommen.