Los 476
Friedrich II. Eigenh. Kommentar mit Unterschrift auf einem Schreiben des Finanzministers Baron von Marschall. (September 1748).
Schätzpreis
€ 500
Ausrufpreis
€ 360
Zuschlag
€ 360
Los:
476
Kategorie:
Manuskripte und Autographen
FRIEDRICH II., DER GROSSE (1712 Berlin - 1786 Potsdam)
König von Preußen und Markgraf von Brandenburg.
Eigenhändiger Kommentar mit Unterschrift auf einem Schreiben des Finanzministers Samuel von Marschall. (Berlin, September 1743; das Schreiben von Marschalls auf den 2. September 1743 datiert). 1 Blatt. 33,7 x 20,7 cm.
(Gebräunt und altersfleckig.)
Da Friedrich II. in den Österreichischen Erbfolgekrieg verwickelt war, musste er die Staatsausgaben so planen, dass die Rückzahlung seiner Kredite ohne Verzögerungen erfolgen konnte. Am Rande des Berichts seines Etats- und Kriegsministers Baron von Marschall, der ihm vorschlägt, die Rückzahlungen auf die Jahre 1745 und 1746 zu verteilen, damit dies „einen ungemeinen guten effect im landschaftl. Credit” erziele, antwortet der König, dass er bereits im Juni 1744 40.000 Taler zahlen werde; der Rest werde 1745 beglichen: „44.000 Th[aler] kan ich im Mohnaht Juni 1744 und ano. 45. den rest“. Das Schreiben ebenfalls von Samuel von Marschall signiert, der als einer der wichtigsten Funktionsträger Preußens in der Phase seines ersten politischen und wirtschaftlichen Aufstiegs gilt. - Aus historischer Sicht ist anzumerken, dass das Jahr 1744 für Friedrich II. tatsächlich günstig verlief: Als Sieger über die österreichischen Truppen in Prag am 16. September 1744 konnte er sein Versprechen wahrscheinlich einhalten. Ein interessantes Finanzdokument des großen preußischen Staatsmannes.
König von Preußen und Markgraf von Brandenburg.
Eigenhändiger Kommentar mit Unterschrift auf einem Schreiben des Finanzministers Samuel von Marschall. (Berlin, September 1743; das Schreiben von Marschalls auf den 2. September 1743 datiert). 1 Blatt. 33,7 x 20,7 cm.
(Gebräunt und altersfleckig.)
Da Friedrich II. in den Österreichischen Erbfolgekrieg verwickelt war, musste er die Staatsausgaben so planen, dass die Rückzahlung seiner Kredite ohne Verzögerungen erfolgen konnte. Am Rande des Berichts seines Etats- und Kriegsministers Baron von Marschall, der ihm vorschlägt, die Rückzahlungen auf die Jahre 1745 und 1746 zu verteilen, damit dies „einen ungemeinen guten effect im landschaftl. Credit” erziele, antwortet der König, dass er bereits im Juni 1744 40.000 Taler zahlen werde; der Rest werde 1745 beglichen: „44.000 Th[aler] kan ich im Mohnaht Juni 1744 und ano. 45. den rest“. Das Schreiben ebenfalls von Samuel von Marschall signiert, der als einer der wichtigsten Funktionsträger Preußens in der Phase seines ersten politischen und wirtschaftlichen Aufstiegs gilt. - Aus historischer Sicht ist anzumerken, dass das Jahr 1744 für Friedrich II. tatsächlich günstig verlief: Als Sieger über die österreichischen Truppen in Prag am 16. September 1744 konnte er sein Versprechen wahrscheinlich einhalten. Ein interessantes Finanzdokument des großen preußischen Staatsmannes.