Los 162
Heiligenleben. - Der heiligen leben neüw getruckt. (Straßburg 1513).
Schätzpreis
€ 1.500
Ausrufpreis
€ 1.000
Zuschlag
€ 1.900
Los:
162
Kategorie:
Alte Drucke bis 1600
Heiligenleben. - Der heiligen leben neüw getruckt. Der hohen unteilbarlichen drivaltigkeit zu lob. Marie der würdigsten Junckfrawen un(d) muter gottes zu eren und den Christen menschen zu heil und seliger underwysung. 2 Tle. (Sommer- und Winterteil) in 1 Bd. (Hrsg. v. S. Münster. Vermutl. Straßburg: M. Hupfuff 1513). 30,5 x 21,2 cm. Mit 8 blattgr. Holzschnitten (inkl. 2 Titel- und 1 Schlusshz.), davon 4 von Urs Graf, sowie ca. 370 Textholzschnitten von ca. 230 Stöcken (teilw. zu 2-3 zusammengesetzt). 176; 193 (von 196) röm. num. Bll. Blindgepr. Schweinsleder über Holzdeckeln auf 3 Bünden mit späterer mittelständiger Schließe.
(Stark berieben. Ecken aufgeplatzt. Ursprüngliche Schließen verloren. Oberes Kapital ausgefranst. Titel von Tl. 1 mit Randdefekten bis an die Holzschnitteinfassung; mit Eckausriss, Wurmspuren und Einrissen im Außen- und Fußsteg; alters- und fingerfleckig; mit Besitzvermerk des Klosters St. Georgen im Schwarzwald in dunkler Tinte. Erste und letzte Blatt ausgefranst. Etliche Blätter mit meist altergänzten Rand- oder Eckfehlstellen, an etwa 20 mit Text- oder Bildverlust. Die Blätter CLI (Tl. 1) und XIX (Tl. 2) mit großem Eckausriss. Es fehlen 3 Bll. am Schluss von Tl. 2 mit dem Kolophon. Gebräunt, wasserrandig, alters- und fingerfleckig. Mit weiteren Papierläsuren und einigen Marginalien.)
Muller 66, 125. Muther 1486. Nicht im VD16 (dort sowohl Sommer- als auch Winterteil ohne Nummer angeführt). - Aufgrund des fehlenden Kolophons nicht eindeutig zuzuordnende Ausgabe der Heiligenleben. Da zu Beginn des Sommerteils 4 Holzschnitte aus der Passionsfolge von Urs Graf abgedruckt sind, lässt sich auf die von Matthias Hupfuff 1513 in Straßburg erschienene Ausgabe schließen. - Von den Holzschnitten „sind viele in den 70er Jahren des 15ten Jahrhunderts entstanden. Ein Strassburger Künstler scheint dann das wenige Fehlende ergänzt zu haben“ (Muther).
(Stark berieben. Ecken aufgeplatzt. Ursprüngliche Schließen verloren. Oberes Kapital ausgefranst. Titel von Tl. 1 mit Randdefekten bis an die Holzschnitteinfassung; mit Eckausriss, Wurmspuren und Einrissen im Außen- und Fußsteg; alters- und fingerfleckig; mit Besitzvermerk des Klosters St. Georgen im Schwarzwald in dunkler Tinte. Erste und letzte Blatt ausgefranst. Etliche Blätter mit meist altergänzten Rand- oder Eckfehlstellen, an etwa 20 mit Text- oder Bildverlust. Die Blätter CLI (Tl. 1) und XIX (Tl. 2) mit großem Eckausriss. Es fehlen 3 Bll. am Schluss von Tl. 2 mit dem Kolophon. Gebräunt, wasserrandig, alters- und fingerfleckig. Mit weiteren Papierläsuren und einigen Marginalien.)
Muller 66, 125. Muther 1486. Nicht im VD16 (dort sowohl Sommer- als auch Winterteil ohne Nummer angeführt). - Aufgrund des fehlenden Kolophons nicht eindeutig zuzuordnende Ausgabe der Heiligenleben. Da zu Beginn des Sommerteils 4 Holzschnitte aus der Passionsfolge von Urs Graf abgedruckt sind, lässt sich auf die von Matthias Hupfuff 1513 in Straßburg erschienene Ausgabe schließen. - Von den Holzschnitten „sind viele in den 70er Jahren des 15ten Jahrhunderts entstanden. Ein Strassburger Künstler scheint dann das wenige Fehlende ergänzt zu haben“ (Muther).