Los 238
P. Melanchthon, Unterschidt zwischen weltlicher und christlicher Fromkeyt. Hagenau 1522.
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€ 200
Los:
238
Kategorie:
Alte Drucke bis 1600
Unterschidt zwischen weltlicher vnd Christlicher Fromkeyt. 19,1 x 14,2 cm. Mit 1 Hz.-Initiale. 4 Bll. (letzte Seite leer). Umschlag d. 19. Jhs. mit hs. Deckelschild)
((Titel mit kl. älterer hs. Notiz. Außen schwach gebräunt.))
Melanchthon, Philipp: Unterschidt zwischen weltlicher vnd Christlicher Fromkeyt. Hagenau: o. Dr. u. J. [Thomas Anshelm 1522]. 19,1 x 14,2 cm. Mit 1 Hz.-Initiale. 4 Bll. (letzte Seite leer). Umschlag d. 19. Jhs. mit hs. Deckelschild.
(Titel mit kl. älterer hs. Notiz. Außen schwach gebräunt.)
VD16 M 4351. Panzer II, 1137 (1521). Kuczynski 1914 (1521). Knaake II, 510 (1521). Beuttenmüller 96 (1521). Adams M 1206 (c. 1525). Benzing, Hagenau, S. 64, 110. - Eine möglicherweise aus einer Vorlesung heraus entstandene Schrift, in mehreren Ausgaben wohl seit 1521 erschienen, in der Melanchthon differenziert sein Verständnis von Frömmigkeit erläutert. Er unterscheidet "zweyerley Fromkeyt", nämlich die weltliche und die göttliche. Die "weltliche Frömmigkeit" umfasst die für das menschliche Zusammenleben notwendigen, in der menschlichen Vernunft begründeten Dinge, wie äußerliche Zucht, Ehrbarkeit, Sitten und Gebräuche, dass man Frieden hält, niemandem Schaden zufügt u.a. Unter der "christlichen Frömmigkei" versteht Melanchthon primär ein inneres Geschehen, nämlich die Erkenntnis Gottes und den Glauben durch den Heiligen Geist sowie die damit verbundene innere Reinigung.
Mit Wappenexlibris Hieronymus Carl Wilhelm Sillem, Hamburg.
((Titel mit kl. älterer hs. Notiz. Außen schwach gebräunt.))
Melanchthon, Philipp: Unterschidt zwischen weltlicher vnd Christlicher Fromkeyt. Hagenau: o. Dr. u. J. [Thomas Anshelm 1522]. 19,1 x 14,2 cm. Mit 1 Hz.-Initiale. 4 Bll. (letzte Seite leer). Umschlag d. 19. Jhs. mit hs. Deckelschild.
(Titel mit kl. älterer hs. Notiz. Außen schwach gebräunt.)
VD16 M 4351. Panzer II, 1137 (1521). Kuczynski 1914 (1521). Knaake II, 510 (1521). Beuttenmüller 96 (1521). Adams M 1206 (c. 1525). Benzing, Hagenau, S. 64, 110. - Eine möglicherweise aus einer Vorlesung heraus entstandene Schrift, in mehreren Ausgaben wohl seit 1521 erschienen, in der Melanchthon differenziert sein Verständnis von Frömmigkeit erläutert. Er unterscheidet "zweyerley Fromkeyt", nämlich die weltliche und die göttliche. Die "weltliche Frömmigkeit" umfasst die für das menschliche Zusammenleben notwendigen, in der menschlichen Vernunft begründeten Dinge, wie äußerliche Zucht, Ehrbarkeit, Sitten und Gebräuche, dass man Frieden hält, niemandem Schaden zufügt u.a. Unter der "christlichen Frömmigkei" versteht Melanchthon primär ein inneres Geschehen, nämlich die Erkenntnis Gottes und den Glauben durch den Heiligen Geist sowie die damit verbundene innere Reinigung.
Mit Wappenexlibris Hieronymus Carl Wilhelm Sillem, Hamburg.