Los 951

* Th. Mann, Buddenbrooks. 2 Bde. Berlin 1901.

Schätzpreis
€ 4.000
Ausrufpreis
€ 3.000
Los: 951
Kategorie: Literatur des 20. Jahrhunderts
Künstler*in: Thomas Mann
Mann, Thomas: Buddenbrooks. Verfall einer Familie. 2 Bde. Berlin: S. Fischer 1901. 18 x 12,3 cm. 566; 539 SS., 4 Bll. Verlagsanzeigen. Graues OrLn. mit schwarzer und goldener Prägung sowie Kopfgoldschnitt.

(Ecken und Kanten berieben, Rücken gebräunt und leicht stockfleckig. Bindung rostig und stellenweise freiliegend. Vorsätze leimschattig. S.17/18 in Bd. 1 mit Eckausriss und Textverlust über 7 Zeilen; S. 483/484 nach Abriss fast vollständig verloren; beide Bll. in Fotokopie ergänzt. Die letzten 80 Seiten mit kleinem Feuchtfleck am unteren Außenrand. Bd. 2 mit Besitzvermerk in Kugelschreiber auf dem fliegenden Vorsatz. Die Seiten 16/17 und 32/33 im Bundsteg mit alter Klebebandausbesserung; die ersten beiden Lagen in der Bindung gelockert. Einige Bll. mit knickspurigen Ecken. Vereinzelt im weißen Rand minimal stock- und fingerfleckig.)

Potempa, D 1, 1. - Seltene erste Ausgabe von Thomas Manns erstem Roman, mit dem der damals erst 25-jährige Schriftsteller seinen literarischen Durchbruch erzielte. In den Buddenbrooks schildert Mann über vier Generationen den allmählichen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und persönlichen Niedergang einer Lübecker Kaufmannsfamilie. Der Roman gilt als eines der bedeutendsten Werke der deutschen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts und wurde 1929 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. - „Seelengeschichte des deutschen Bürgertums, von der nicht nur dieses selbst, sondern auch das europäische Bürgertum überhaupt sich angesprochen fühlen konnte“ (Thomas Mann, 1929).