Los 832
(R. Leplat), Recueil des marbres antiques qui se trouvent dans la galerie du Roy de Pologne a Dresden. Dresden 1733.
Schätzpreis
€ 2.000
Ausrufpreis
€ 1.300
Los:
832
Kategorie:
Buch- und Schriftwesen, Kunst und Kunstgewerbe
(Leplat, Raymond de): Recueil des marbres antiques qui se trouvent dans la galerie du Roy de Pologne à Dresden. Dresden: Stöffel 1733. 50,4 x 36,2 cm. Mit gest. Porträt, 3 gest. Vignetten und 228 Tafeln. 4 Bll. Leder auf 7 Bünden mit goldgepr. Deckelbordüren und Rv.
(Stark berieben, die Goldprägung fast vollständig abgerieben, beschabt, bestoßen, Bezugsdefekte und -fehlstellen am Rücken. Leder stark abfärbend. Innen unterschiedlich stark gebräunt sowie leicht alters- und gebrauchsfleckig.)
Cicognara 3548 (gibt 230 Tafeln an, die num. Tafeln 116 und 177 sowie 148 und 149 jedoch auf jeweils einem Blatt; insges. 228 Tafeln). Graesse IV, S. 169. - Prachtvoller Katalog der Dresdner Sammlung, herausgegeben vom Hofarchitekten Augusts II., Generalinspektor der Dresdner Kunstsammlungen und berühmten Kunstsammler, Baron Raymond de Leplat (vgl. Thieme/B. XXIII, S. 103). Für die Geschichte der europäischen Antikenrezeption von herausragender Bedeutung. Das Werk dokumentiert die berühmte Dresdner Antikensammlung Augusts des Starken und gehört zu den frühesten und aufwendigsten illustrierten Bestandskatalogen einer fürstlichen Antikensammlung nördlich der Alpen. Die Dresdner Sammlung war durch bedeutende Ankäufe in Rom, insbesondere aus den Sammlungen der Kardinäle Flavio Chigi und Alessandro Albani, in den 1720er-Jahren zu einer der bedeutendsten Antikensammlungen außerhalb Italiens ausgebaut worden. - Zu den Zeichnern und Stechern zählen A. Werner, J. J. H. und G. M. Preissler, I. B. Probst, Bernigeroth und andere namhafte Künstler der Zeit.
(Stark berieben, die Goldprägung fast vollständig abgerieben, beschabt, bestoßen, Bezugsdefekte und -fehlstellen am Rücken. Leder stark abfärbend. Innen unterschiedlich stark gebräunt sowie leicht alters- und gebrauchsfleckig.)
Cicognara 3548 (gibt 230 Tafeln an, die num. Tafeln 116 und 177 sowie 148 und 149 jedoch auf jeweils einem Blatt; insges. 228 Tafeln). Graesse IV, S. 169. - Prachtvoller Katalog der Dresdner Sammlung, herausgegeben vom Hofarchitekten Augusts II., Generalinspektor der Dresdner Kunstsammlungen und berühmten Kunstsammler, Baron Raymond de Leplat (vgl. Thieme/B. XXIII, S. 103). Für die Geschichte der europäischen Antikenrezeption von herausragender Bedeutung. Das Werk dokumentiert die berühmte Dresdner Antikensammlung Augusts des Starken und gehört zu den frühesten und aufwendigsten illustrierten Bestandskatalogen einer fürstlichen Antikensammlung nördlich der Alpen. Die Dresdner Sammlung war durch bedeutende Ankäufe in Rom, insbesondere aus den Sammlungen der Kardinäle Flavio Chigi und Alessandro Albani, in den 1720er-Jahren zu einer der bedeutendsten Antikensammlungen außerhalb Italiens ausgebaut worden. - Zu den Zeichnern und Stechern zählen A. Werner, J. J. H. und G. M. Preissler, I. B. Probst, Bernigeroth und andere namhafte Künstler der Zeit.