Los 888
M. d’Afflitto, Tabellae novae decisionum (und) Decisiones Neapolitanae. 2 Tle. in 1 Bd. Lyon 1533.
Schätzpreis
€ 500
Ausrufpreis
€ 360
Los:
888
Kategorie:
Alte Drucke bis 1600
Künstler*in:
Matteo de Afflitto
Afflitto, Matteo de: Tabellae novae decisionum (und) Decisiones Neapolitanae. 2 Tle. in 1 Bd. Lyon: S. Vincent 1533. 25,3 x 17 cm. Mit 2 illustr. Hz.-Titelbordüren, einem Textholzschnitt, zahlr. Hz.-Initialen und 2 Hz.-Druckermarken. 42 nn. Bll. (Lagen: aa-dd⁸, ee¹⁰); 242 Bll. (Lagen: a-z⁸, A-F⁸, G¹⁰). Braunes Ldr. auf 5 Bünden mit blindgepr. Deckelfileten und Eckfleurons auf den Deckeln.
(Berieben, bestoßen, Ecken aufgeplatzt, Schab- und Kratzspuren, Kapitale mit Bezugsfehlstellen, Gelenke gelockert. Der erste Titel mit Tintenflecken und wasserrandig. Lage aa wasserrandig. Lage G des zweiten Werkes mit Wasserfleck im Oberrand. Gebräunt und vereinzelt alters- und tintenfleckig. Vorsatz mit hs. Besitzvermerk in brauner Tinte und Antiquarsnotiz.)
Nicht bei Adams und Brunet. - Juristische Sammelschrift u. a. über die Voten und Entscheidungen bedeutender Fälle des neapolitanischen Rates. - Matteo D’Afflitto (ca. 1447-1523) wurde 1468 an der Universität Neapel zum Doktor des kanonischen und römischen Rechts promoviert und war als Anwalt und Rechtsberater tätig. Ab 1490 bekleidete er richterliche Ämter an der Camera Summaria und der Cura Vicaria und war von 1495 bis 1501 Mitglied des Königlichen Rates von Neapel. Wie die meisten neapolitanischen Juristen seiner Zeit konzentrierte sich D’Afflitto ausschließlich auf das Feudalrecht und das ius patrium, das einheimische neapolitanische Recht. Er gehörte zu den letzten Anhängern einer einflussreichen Schule neapolitanischer Juristen, die Europa seit dem 13. Jahrhundert mit zahlreichen wissenschaftlichen Werken zum Feudalrecht versorgt hatte.
(Berieben, bestoßen, Ecken aufgeplatzt, Schab- und Kratzspuren, Kapitale mit Bezugsfehlstellen, Gelenke gelockert. Der erste Titel mit Tintenflecken und wasserrandig. Lage aa wasserrandig. Lage G des zweiten Werkes mit Wasserfleck im Oberrand. Gebräunt und vereinzelt alters- und tintenfleckig. Vorsatz mit hs. Besitzvermerk in brauner Tinte und Antiquarsnotiz.)
Nicht bei Adams und Brunet. - Juristische Sammelschrift u. a. über die Voten und Entscheidungen bedeutender Fälle des neapolitanischen Rates. - Matteo D’Afflitto (ca. 1447-1523) wurde 1468 an der Universität Neapel zum Doktor des kanonischen und römischen Rechts promoviert und war als Anwalt und Rechtsberater tätig. Ab 1490 bekleidete er richterliche Ämter an der Camera Summaria und der Cura Vicaria und war von 1495 bis 1501 Mitglied des Königlichen Rates von Neapel. Wie die meisten neapolitanischen Juristen seiner Zeit konzentrierte sich D’Afflitto ausschließlich auf das Feudalrecht und das ius patrium, das einheimische neapolitanische Recht. Er gehörte zu den letzten Anhängern einer einflussreichen Schule neapolitanischer Juristen, die Europa seit dem 13. Jahrhundert mit zahlreichen wissenschaftlichen Werken zum Feudalrecht versorgt hatte.