Los 306
H. Moser, Durch Central-Asien. Leipzig (1888).
Schätzpreis
€ 200
Ausrufpreis
€ 140
Zuschlag
€ 140
Los:
306
Kategorie:
Geographie und Ansichtenwerke
Künstler*in:
Heinrich Moser
Moser, Heinrich: Durch Central-Asien. Die Kirgisensteppe Russisch-Turkestan, Bochara, Chiwa. Das Turkmenenland und Persien. Reiseschilderungen. Leipzig: Brockhaus (1888). 26,4 x 18,6 cm. Mit Front., 1 farb. Faltkarte, 18 Tafeln und zahlr. t. ganzs. Textholzstichen. XI, 441 SS. OrLn. mit Deckel- und Rückentitel.
(Berieben und gering bestoßen. Die Tafeln gebräunt.Textblätter an den Rändern gebräunt. Geringe Alters- und Gebrauchsspuren. Vorderer Spiegel mit Vorbesitzerschildchen.)
Henze III, 542. - Erste deutsche Ausgabe. - Der Schweizer Forschungsreisende, Kaufmann und Kunstsammler Heinrich Moser (1844–1923) reiste aus Abenteuerlust durch Asien, nachdem er mit seinem Vater, dessen Uhrenmanufaktur er in Russland leitete, gebrochen hatte. Während seiner Reisen sammelte er eine große Vielfalt an Kunstgegenständen, Jagdtrophäen, Waffen und weiteren Objekten, die er auf Ausstellungen in ganz Europa zeigte. „Er war wissenschaftlich ungeschult. [...] Doch ist sein Buch reich an lebendig dargestellten Sittenbildern und auch wertvoll als Spiegel turkestanischer Verhältnisse, wie sie unmittelbar nach der russischen Okkupation herrschten“ (Henze). Die Tafeln teils nach Photographien mit Ansichten, Porträts u. Alltagsszenen.
(Berieben und gering bestoßen. Die Tafeln gebräunt.Textblätter an den Rändern gebräunt. Geringe Alters- und Gebrauchsspuren. Vorderer Spiegel mit Vorbesitzerschildchen.)
Henze III, 542. - Erste deutsche Ausgabe. - Der Schweizer Forschungsreisende, Kaufmann und Kunstsammler Heinrich Moser (1844–1923) reiste aus Abenteuerlust durch Asien, nachdem er mit seinem Vater, dessen Uhrenmanufaktur er in Russland leitete, gebrochen hatte. Während seiner Reisen sammelte er eine große Vielfalt an Kunstgegenständen, Jagdtrophäen, Waffen und weiteren Objekten, die er auf Ausstellungen in ganz Europa zeigte. „Er war wissenschaftlich ungeschult. [...] Doch ist sein Buch reich an lebendig dargestellten Sittenbildern und auch wertvoll als Spiegel turkestanischer Verhältnisse, wie sie unmittelbar nach der russischen Okkupation herrschten“ (Henze). Die Tafeln teils nach Photographien mit Ansichten, Porträts u. Alltagsszenen.