Los 236
K. Koldewey, Die zweite deutsche Nordpolarfahrt. 2 in 4 Bdn. Leipzig 1873-74.
Schätzpreis
€ 300
Ausrufpreis
€ 200
Zuschlag
€ 1.000
Los:
236
Kategorie:
Geographie und Ansichtenwerke
Künstler*in:
K(C)arl Christian Koldewey
Koldewey, K(C)arl Christian: Die zweite deutsche Nordpolarfahrt in den Jahren 1869 und 1870 unter Führung des Kapitän Karl Koldewey. 4 Teile in 2 Bden. Leipzig: F.A. Brockhaus 1873-74. 24,3 x 16,8 cm. Erzählender Teil: Mit zahlr. Hz. im Text, 16 Hz.-Tafeln, 10 farb. lithogr. Tafeln, u. 10 gef. Karten. LXIX SS., 1 w. S., 1 Bl., 288 SS.; 1Bl., S. (289)-699., 1 nn. S. Wissenschaftliche Ergebnisse: Mit 33 Tafeln u. 1 Kartenskizze. XV SS., 467SS., 1 w. S.; 1 Bl., S. (468)-9626. Hldr. m. Rt.
(Einbände berieben mit Fehlstellen meist auf den Bezugspapieren und an den Kapitalen. Innen geringe Altersspuren, teils etwas altersfleckig.)
Henze III, 52 ff., Embacher 167ff. - Röm. Pag. im Wissenschaftlichen Teil falsch. So vollständig trotz falscher Zählung auf 2. Titelblatt d. Wissenschaftlichen Teils.
Am 15.06.1869 verließ die Expedition bestehend aus der "Germania" und der "Hansa", Bremerhaven wurden aber bereits am 20. Juli durch Nebel voneinander getrennt. Die Hansa wurde vom Eis eingeschlossen und ging unter. Die Expeditionsteilnehmer konnten sich auf eine Eisscholle retten, trieben südwärts und landeten nach über 6 Monaten in Friedrichstal, während die Germania am 05.08.1869 die Insel Sabine erreichen konnte, welche auch später als Winterhafen diente. Teils mit Schlitten, teils zu Schiff und zu Boot erforschte man die Ostküste Grönlands. Die Germania erreichte am 14.08. die höchste Breite unter 75° 30′ N, wo völlig geschlossenes Eis ein weiteres Vordringen verhinderte. Nach 10 Monaten "Gefangenschaft" im Eis und Erforschung Grönlands kehrte die "Germania" am 11.09.1869 nach Bremerhaven zurück.
(Einbände berieben mit Fehlstellen meist auf den Bezugspapieren und an den Kapitalen. Innen geringe Altersspuren, teils etwas altersfleckig.)
Henze III, 52 ff., Embacher 167ff. - Röm. Pag. im Wissenschaftlichen Teil falsch. So vollständig trotz falscher Zählung auf 2. Titelblatt d. Wissenschaftlichen Teils.
Am 15.06.1869 verließ die Expedition bestehend aus der "Germania" und der "Hansa", Bremerhaven wurden aber bereits am 20. Juli durch Nebel voneinander getrennt. Die Hansa wurde vom Eis eingeschlossen und ging unter. Die Expeditionsteilnehmer konnten sich auf eine Eisscholle retten, trieben südwärts und landeten nach über 6 Monaten in Friedrichstal, während die Germania am 05.08.1869 die Insel Sabine erreichen konnte, welche auch später als Winterhafen diente. Teils mit Schlitten, teils zu Schiff und zu Boot erforschte man die Ostküste Grönlands. Die Germania erreichte am 14.08. die höchste Breite unter 75° 30′ N, wo völlig geschlossenes Eis ein weiteres Vordringen verhinderte. Nach 10 Monaten "Gefangenschaft" im Eis und Erforschung Grönlands kehrte die "Germania" am 11.09.1869 nach Bremerhaven zurück.