Los 1323

S.M.S. Portfolio N° 6. New York: Letter Edged in Black Press 1968.

Schätzpreis
€ 400
Ausrufpreis
€ 260
Zuschlag
€ 300
Los: 1323
Kategorie: Ill. Bücher, Mappenwerke, Kunstliteratur nach 1945
S.M.S. PORTFOLIO N° 6, December 1968. New York: Letter Edged in Black Press. Verschiedene Formate. Portfolio mit 13 Arbeiten verschiedener Künstler. Herausgegeben von William Copley. In Or.-Versandkarton.

(Mäßige Alters- und Gebrauchsspuren. Die Arbeit von Paul Steiner mit nur 24 Karten (von 26) und defektem Gummiband; Es fehlt ein kleines Kunststoffstäbchen für die Arbeit von Ronoldo Ferri.)

Enthält: 1) TOBY MUSSMAN: "Ten Xerox Sheets", 10 Bll. mit Büroklammer, 21,6 cm x 35,6 cm. / 2) BETTY DODSON: "Friends", 1 Bl. in pinkem Cellophan, 14,6 cm x 22,9 cm. / 3) ADRIAN NUTBEEM: "Twenty Down", Karte mit Prägedruck, 13,3 cm x 23,5 cm. / 4) JEAN REAVEY: "Adora", Diadram, glänzender silberner Umschlag mit unversehrtem Siegel, 21,6 cm x 13,3 cm. / 5) CLAES OLDENBURG: "Unattended Lunches", Heft mit Kordelbindung, 16 Bll und Briefumschlag mit Faltblatt, 21,6 cm x 14 cm. / 6) MISCHA PETROV: "Junior Historical Theatre Playroom Kit", Karton-Stanzfiguren, 4 Kunststoffteile, 1 Beutel Glitzer, 34,9 cm x 27,9 cm. / 7) BERNAR VENET: "Astrophysics", Schallplatte in Kartonhülle, 17,8 cm x 21 cm. / 8) RONOLDO FERRI: "Neon Construction", Zehn Ringe, vier (von fünf) kleine Plastikstäbchen, ein quadratisches Stück Silberkarton, 1 Doppelblatt, in einer Plastiktüte, 17,1 cm x 17,1 cm. / 9) EDWARD BEREAL: "Self-Portrait", 1 Bll., mehrfach gefaltet, 40,6 cm x 34,3 cm. / 10) DIETER ROTH: "Chocolate Bar", 4 Karten , Papierband, Label, Büroklammer, 11,7 cm x 7,6 cm. / 11) PAUL STEINER: "Johns in Art Galleries", 24 (von 26?) Karteikarten, Gummiband defekt, 8,9 cm x 12,7 cm. / 12) JOHN GIONRO: "Chinese Fortune Game", schwarze Mappe mit 36 Karten und 1 Heft, 25,4 cm x 15,2 cm. / 13) RICHARD ARTSCHWAGER: "Untitled", illustr. Umschlag, 29.8 cm x 18.3 cm. / [14] Letter Edged in Black, Table of Contents #6. / [15] Letter Edged in Black, SMS #6 Announcement. / [16] 1 Bl. mit Inhalt und Einlegefolge.

Inspiriert von Marcel Duchamps Reproduktionen und Multiples von „La boite-en-valise“ (die Kiste im Koffer) machte sich Copley 1966 daran, eine neue Form des Kunstjournals zu schaffen. Er lud eine Vielzahl von Künstlern, Schriftstellern und Musikern ein, ein Kunstwerk einzureichen, das reproduziert und ohne Kommentar in einer Box-Sammlung veröffentlicht werden sollte, die im Abonnement per Postversand in einer Auflage von 2000 Exemplaren erhältlich war. Der bewusst mehrdeutige Titel „S.M.S.”, der ein Insiderwitz zwischen Copley und seinem Anwalt war, stand für „Shit must stop".