Los 392
G. B. Tiepolo Vari Capricci. 1785. 11 Bll. Radierung, komplette Folge inkl. Titel. Rizzi, 29-38.
Schätzpreis
€ 4.000
Ausrufpreis
€ 2.215
Zuschlag
€ 2.300
Los:
392
Kategorie:
Druckgraphiken
Künstler*in:
GIOVANNI BATTISTA TIEPOLO
GIOVANNI BATTISTA TIEPOLO
Vari Capricci 1785
Komplette Folge von 10 Bll. Radierungen und gest. Titelblatt auf Bütten (4 Bll. mit Wasserzeichenfragment "R[EAL]"). Blattgröße ca. 23,0 x 30,5 cm; Plattengröße 13,4-14,2 x 17,1-18,0 cm. De Vesme, 3-12. Rizzi, 29-38.
(Breitrandige, unbeschnittene Blätter. Im linken Rand jeweils zwei Löcher, wohl von ehemaliger Bindung. Titelblatt etwas stärker angeschmutzt, die übrigen Blätter teils etwas fingerfleckig bzw. mit leichten Gebrauchsspuren, 1 Bl. mit größerem Braunfleck im Rand.)
Erste unabhängige Ausgabe der Folge, die erst 15 Jahre nach Tiepolos Tod erschien. Ab etwa 1742 nahm Anton Maria Zanetti die "Vari Capricci" in seinen eigenen Band mit Chiaroscuro-Holzschnitten, die "Raccolta di varie stampe", auf und schrieb 1751 an den Fürsten von Liechtenstein, dass er Drucke von Tiepolo hinzugefügt habe, „die, da sie geistreich und sehr geschmackvoll sind, die höchste Wertschätzung verdienen“. Verschiedene Vorbereitungszeichnungen der Folge deuten auf einem Entstehungszeitraum um 1740.
Vari Capricci 1785
Komplette Folge von 10 Bll. Radierungen und gest. Titelblatt auf Bütten (4 Bll. mit Wasserzeichenfragment "R[EAL]"). Blattgröße ca. 23,0 x 30,5 cm; Plattengröße 13,4-14,2 x 17,1-18,0 cm. De Vesme, 3-12. Rizzi, 29-38.
(Breitrandige, unbeschnittene Blätter. Im linken Rand jeweils zwei Löcher, wohl von ehemaliger Bindung. Titelblatt etwas stärker angeschmutzt, die übrigen Blätter teils etwas fingerfleckig bzw. mit leichten Gebrauchsspuren, 1 Bl. mit größerem Braunfleck im Rand.)
Erste unabhängige Ausgabe der Folge, die erst 15 Jahre nach Tiepolos Tod erschien. Ab etwa 1742 nahm Anton Maria Zanetti die "Vari Capricci" in seinen eigenen Band mit Chiaroscuro-Holzschnitten, die "Raccolta di varie stampe", auf und schrieb 1751 an den Fürsten von Liechtenstein, dass er Drucke von Tiepolo hinzugefügt habe, „die, da sie geistreich und sehr geschmackvoll sind, die höchste Wertschätzung verdienen“. Verschiedene Vorbereitungszeichnungen der Folge deuten auf einem Entstehungszeitraum um 1740.