Los 308
A. Dürer. Bildnis des Ulrich Varnbüler. 1523. Holzschnitt. B. 155, M. 256, III.
Schätzpreis
€ 5.000
Ausrufpreis
€ 2.700
Zuschlag
€ 2.700
Los:
308
Kategorie:
Druckgraphiken
Künstler*in:
ALBRECHT DÜRER
ALBRECHT DÜRER
Bildnis des Ulrich Varnbüler 1523
Holzschnitt auf Bütten, mit zwei zusätzlichen, posthumen Tonplatten in Gelb und Braun. 43,8 x 33,0 cm. Bartsch 155; Meder 256, III; Schoch/Mende/Scherbaum 256.
(Auf die Einfassungslinie beschnitten, unten etwas weißer Rand, jedoch ohne die Verlegerzeile. Ecke unten links angestückt; geschlossene Risse in der Kopfzeile. Kleine Fehlstelle am rechten Rand in der Mitte; Mehrere, meist kleine Randeinrisse und Defekte. Horizontale Mittelfalz und weitere Knickspuren. Verso Montagespuren; Die unteren Ecken fest mit Unterlagekarton verklebt.)
Provenienz: "Divisionsauditeur" Würtemberg, Danzig (Lugt 2606).
Amsterdamer Druck von Willem Janssen, nach 1620. "Nachdem der originale Druckstock in den Besitz der niederländischen Verleger Hendrick Hondius und Willem Janssen gelangt war, wurden zunächst einer und dann zwei zusätzliche Stöcke hergestellt, um das Portrait als Clair-obscur-Holzschnitt zu vertreiben [...] Janssen war nach 1620 bestrebt , die Plastizität des Druckes durch hellgelbe Flächen mit dunkelbraunen Konturen zu erhöhen" (Dagmar Eichhorn). – Aus der Sammlung des königl. preuss. "Divisionsauditerus" Würtemberg († 1842); Verkauf der Sammlung am 12. Juni 1843 durch Carl Ernst Sieber in Dresden, Kat.-Nr. 1399, dort noch mit der Verlagsunterschrift und beschrieben als "Vortrefflicher Druck in Hell-dunkel" und "Sehr selten und schönes Hauptblatt".
Deutsche Übersetzung der lateinischen Inschrift in der Kartusche: "Albrecht Dürer aus Nürnberg möchte durch dieses Bild den Geheim- und Hauptschreiber der römisch Kaiserlichen Reichsregierung Ulrich mit dem Familiennamen Varnbüler, den er außerordentlich liebt, auch der Nachwelt bekanntmachen und versucht, ihn zu ehren".
Bildnis des Ulrich Varnbüler 1523
Holzschnitt auf Bütten, mit zwei zusätzlichen, posthumen Tonplatten in Gelb und Braun. 43,8 x 33,0 cm. Bartsch 155; Meder 256, III; Schoch/Mende/Scherbaum 256.
(Auf die Einfassungslinie beschnitten, unten etwas weißer Rand, jedoch ohne die Verlegerzeile. Ecke unten links angestückt; geschlossene Risse in der Kopfzeile. Kleine Fehlstelle am rechten Rand in der Mitte; Mehrere, meist kleine Randeinrisse und Defekte. Horizontale Mittelfalz und weitere Knickspuren. Verso Montagespuren; Die unteren Ecken fest mit Unterlagekarton verklebt.)
Provenienz: "Divisionsauditeur" Würtemberg, Danzig (Lugt 2606).
Amsterdamer Druck von Willem Janssen, nach 1620. "Nachdem der originale Druckstock in den Besitz der niederländischen Verleger Hendrick Hondius und Willem Janssen gelangt war, wurden zunächst einer und dann zwei zusätzliche Stöcke hergestellt, um das Portrait als Clair-obscur-Holzschnitt zu vertreiben [...] Janssen war nach 1620 bestrebt , die Plastizität des Druckes durch hellgelbe Flächen mit dunkelbraunen Konturen zu erhöhen" (Dagmar Eichhorn). – Aus der Sammlung des königl. preuss. "Divisionsauditerus" Würtemberg († 1842); Verkauf der Sammlung am 12. Juni 1843 durch Carl Ernst Sieber in Dresden, Kat.-Nr. 1399, dort noch mit der Verlagsunterschrift und beschrieben als "Vortrefflicher Druck in Hell-dunkel" und "Sehr selten und schönes Hauptblatt".
Deutsche Übersetzung der lateinischen Inschrift in der Kartusche: "Albrecht Dürer aus Nürnberg möchte durch dieses Bild den Geheim- und Hauptschreiber der römisch Kaiserlichen Reichsregierung Ulrich mit dem Familiennamen Varnbüler, den er außerordentlich liebt, auch der Nachwelt bekanntmachen und versucht, ihn zu ehren".