Los 1306
Fontana Martina. Halbmonatsschrift. Hrsg. v. F. Jordi u. H. Vogeler. Hefte 1-10 und 12-21 (ohne 11) in 20 Heften. Paris 1931.
Schätzpreis
€ 5.000
Ausrufpreis
€ 2.800
Zuschlag
€ 3.000
Los:
1306
Kategorie:
Ill. Bücher, Mappenwerke, Kunstliteratur bis 1945
Fontana Martina. Halbmonatsschrift. Hrsg. von Fritz Jordi und Heinrich Vogeler. Hefte 1-10 und 12-21 (von 21) in 19 Heften (Heft 20/21 = Doppelnummer). Ronco/Ascona: Bergpresse 1931-1932. 23,5 x 16 cm. Mit zahlr., oft ganzseit. OrHz. verschiedener Künstler aus dem Kreis der Künstlersiedlung. OrUmschlag mit t. kolor. Originalholz- und Linolschnitten in privater OrLn.-Kassette mit montiertem faksimiliertem Umschlagtitel von Heft N°5 auf dem Deckel.
(Einige Umschläge und Hefte t. mit l. Gebrauchsspuren, papierbedingt etwas gebräunt, rückseitig oft mit Stempeln oder montierten und hs. Besitzvermerken. Heft 8 mit diversen Restaurierungen; Bindung des Doppelheftes 20/21 gelöst. Ohne Heft 11.)
Dietzel / Hügel II, 984. - Antifaschistische Kultur- und Reformzeitschrift aus der Künstlersiedlung "Fontana Martina" am Lago Maggiore. Fritz Jordi gründete sie in Anlehnung an die Künstlerkolonie "Barkenhoff" in Worpswede. Beim Umbau des heruntergewirtschafteten Dorfes in eine Handwerks- und Künstlersiedlung unterstützte ihn u. a. auch Heinrich Vogeler. "Seit dem Frühjahr 1930 kamen Maler, Bildhauer und Schriftsteller (darunter Paul Klee (?), Carl Meffert alias Clément Moreau, Else Lasker-Schüler, Gustav Regler mit Mieke Vogeler, Ignazio Silone) teils für kurze, teils für längere Zeit, dazu Kunsthandwerker wie Töpfer und Weber, daneben aber auch immer mehr Arbeitslose und politisch Verfolgte, die hier Unterschlupf suchten und fanden. Und nachdem Jordi eine Druckmaschine angeschafft hatte, wurde sogar eine antifaschistische Kulturzeitschrift, die Halbmonatsschrift „Fontana Martina“, herausgegeben (vgl. Pforte 1981). Vogeler veröffentlichte darin mehrmals über seine Reisen und Erfahrungen in der Sowjetunion". (vgl. Jürgen Teumer: "Heinrich Vogeler und Fritz Jordi. Über die Folgen einer Freundschaft" / Vortrag bei der Heinrich-Vogeler-Gesellschaft am 2. Oktober 2021; www.heinrich-vogeler.de). - Mit Originalholzschnitten von Carl Meffert, Peter Jordi, Helen Ernst, Heinz Otto, u. a.
(Einige Umschläge und Hefte t. mit l. Gebrauchsspuren, papierbedingt etwas gebräunt, rückseitig oft mit Stempeln oder montierten und hs. Besitzvermerken. Heft 8 mit diversen Restaurierungen; Bindung des Doppelheftes 20/21 gelöst. Ohne Heft 11.)
Dietzel / Hügel II, 984. - Antifaschistische Kultur- und Reformzeitschrift aus der Künstlersiedlung "Fontana Martina" am Lago Maggiore. Fritz Jordi gründete sie in Anlehnung an die Künstlerkolonie "Barkenhoff" in Worpswede. Beim Umbau des heruntergewirtschafteten Dorfes in eine Handwerks- und Künstlersiedlung unterstützte ihn u. a. auch Heinrich Vogeler. "Seit dem Frühjahr 1930 kamen Maler, Bildhauer und Schriftsteller (darunter Paul Klee (?), Carl Meffert alias Clément Moreau, Else Lasker-Schüler, Gustav Regler mit Mieke Vogeler, Ignazio Silone) teils für kurze, teils für längere Zeit, dazu Kunsthandwerker wie Töpfer und Weber, daneben aber auch immer mehr Arbeitslose und politisch Verfolgte, die hier Unterschlupf suchten und fanden. Und nachdem Jordi eine Druckmaschine angeschafft hatte, wurde sogar eine antifaschistische Kulturzeitschrift, die Halbmonatsschrift „Fontana Martina“, herausgegeben (vgl. Pforte 1981). Vogeler veröffentlichte darin mehrmals über seine Reisen und Erfahrungen in der Sowjetunion". (vgl. Jürgen Teumer: "Heinrich Vogeler und Fritz Jordi. Über die Folgen einer Freundschaft" / Vortrag bei der Heinrich-Vogeler-Gesellschaft am 2. Oktober 2021; www.heinrich-vogeler.de). - Mit Originalholzschnitten von Carl Meffert, Peter Jordi, Helen Ernst, Heinz Otto, u. a.