Los 66
F. C. Khevenhiller, Annales Ferdinandei. Teile I-IV (von XII) in 2 Bdn. Leipzig 1721.
Schätzpreis
€ 500
Ausrufpreis
€ 360
Zuschlag
€ 360
Los:
66
Kategorie:
Geschichte, Kulturgeschichte und Varia
Künstler*in:
Franz Christoph von Khevenhiller
Khevenhiller, Franz Christoph von: Annales Ferdinandei oder Wahrhaffte Beschreibung Kaysers Ferdinandi des Andern Geburth, Aufferziehung und bißhero in Krieg und Friedens-Zeiten vollbrachten Thaten. Tle. I-IV (von 12) in 2 Bdn. Leipzig: Weidmann 1721. 41 x 26 cm. Mit 6 Titelvign., 6 gest. Initialen, 1 gest. Front., 26 gest. Kopf- und Textvign. und 26 doppelblattgr. Kupfertafeln. 16 Bll., 568 Sp., 8 Bll.; 7 Bll., 1 nn. S., Sp. 607-1856, 10 Bll. Ldr. auf 7 Bünden mit goldgepr. Rt. und ornamentaler Rv.
(Etwas berieben und bestoßen. Stellenweise etwas feucht- bzw. altersfleckig. Exlibris der Bibliotheca Seckendorfiana.)
Lipperheide Ck 3. Graesse IV, 15. - Die vier ersten Teile des reich illustrierten Prachtwerkes, das sich besonders dem Dreißigjährigen Krieg widmet. „Als Geschichtsschreiber war Khevenhiller ein bedeutender Chronist seiner Zeit und der Diplomatie Kaiser Ferdinands II. Sein einziges gedrucktes Werk, die ‚Annales Ferdinandei‘ (1. Auflage in 9 Bänden, 1640-46; 2. Auflage in 12 Bänden und 2 Supplementbänden mit zahlreichen Kupferstichen, 1721-26) gehört zu den Hauptwerken österreichischer barocker Geschichtsschreibung. Es stellt in Annalenform die Zeit von 1588 bis Jahresbeginn 1637, die Lebenszeit von Khevenhillers Gönner Erzherzog beziehungsweise Kaiser Ferdinand II. dar. Das vom kaiserlichen Hofe in Wien lange geheimgehaltene Werk gehört zu den wichtigsten Geschichtsquellen des 17. Jahrhunderts. Im Tenor nicht durchaus frei von einer Verherrlichung der habsburgischen Dynastie, enthält es doch sehr viele, heute verschollene Geschichtsquellen (private Tagebuchaufzeichnungen, Flugschriften, private und amtliche Korrespondenzen) zur habsburgischen europäischen Diplomatie“ (NDB XI, S. 469 f.). - Textkollation und Tafelfolge abweichend zu Lipperheide, dessen Kollation nicht zuverlässig ist. - Enthält die beiden häufig fehlenden Tafeln mit dem Wappen Khevenhillers zu Beginn des ersten Teils.
(Etwas berieben und bestoßen. Stellenweise etwas feucht- bzw. altersfleckig. Exlibris der Bibliotheca Seckendorfiana.)
Lipperheide Ck 3. Graesse IV, 15. - Die vier ersten Teile des reich illustrierten Prachtwerkes, das sich besonders dem Dreißigjährigen Krieg widmet. „Als Geschichtsschreiber war Khevenhiller ein bedeutender Chronist seiner Zeit und der Diplomatie Kaiser Ferdinands II. Sein einziges gedrucktes Werk, die ‚Annales Ferdinandei‘ (1. Auflage in 9 Bänden, 1640-46; 2. Auflage in 12 Bänden und 2 Supplementbänden mit zahlreichen Kupferstichen, 1721-26) gehört zu den Hauptwerken österreichischer barocker Geschichtsschreibung. Es stellt in Annalenform die Zeit von 1588 bis Jahresbeginn 1637, die Lebenszeit von Khevenhillers Gönner Erzherzog beziehungsweise Kaiser Ferdinand II. dar. Das vom kaiserlichen Hofe in Wien lange geheimgehaltene Werk gehört zu den wichtigsten Geschichtsquellen des 17. Jahrhunderts. Im Tenor nicht durchaus frei von einer Verherrlichung der habsburgischen Dynastie, enthält es doch sehr viele, heute verschollene Geschichtsquellen (private Tagebuchaufzeichnungen, Flugschriften, private und amtliche Korrespondenzen) zur habsburgischen europäischen Diplomatie“ (NDB XI, S. 469 f.). - Textkollation und Tafelfolge abweichend zu Lipperheide, dessen Kollation nicht zuverlässig ist. - Enthält die beiden häufig fehlenden Tafeln mit dem Wappen Khevenhillers zu Beginn des ersten Teils.