Los 195

J. W. v. Goethe, Brief mit eigenh. Schlussformel und Unterschrift. Weimar, 25.VI.1823.

Schätzpreis
€ 12.000
Ausrufpreis
€ 10.000
Los: 195
Kategorie: Manuskripte und Autographen
GOETHE, JOHANN WOLFGANG VON (1749 Frankfurt am Main - 1832 Weimar)

Brief mit eigenhändiger Schlussformel und Unterschrift („ergebenst JW Goethe“). Weimar, 25. Juni 1823. 1 Blatt mit Wasserzeichen („HOLLAND“ in Versalien; stark beschnitten). 24,3 x 20,4 cm.

(2,5 cm langer Einriss im unteren Mittelfalz. Kleine Randläsuren. Braunfleck mit einem Durchmesser von 2 cm am linken Außenrand. Verso am Oberrand auf Passepartout montiert.)

WA 37080. - Wohl von Goethes Schreiber John niedergeschriebener Geschäftsbrief an den Verleger Carl Friedrich Ernst Frommann in Jena. Goethe übersendet die beiden Revisionsdruckbögen „G. u. H. Naturwissenschaft“ sowie ein Gedicht. Zudem bittet er darum, ihm die fertigen Hefte der Zeitschriften „Kunst und Alterthum“ sowie „Morphologie und Naturwissenschaft“ während seiner Abwesenheit nach Weimar zu senden. - Laut Datenbankeintrag im Repertorium der Goethe-Briefe der Klassikstiftung Weimar sind zwei Konzepte des Briefes überliefert, der Verbleib des hier angebotenen Ausfertigungsexemplars war bisher unbekannt. - Verso mit handschriftlichem Ausgangsvermerk.

„Ew. Wohlgeb[oren],
letztes Schreiben erschöpft das
ganze bisherige Vornehmen und ich habe daher in beykom-
mender Sendung nur geringes nachzuholen.
a, die beyden Revis. Bog. v. G. u. H. Naturwissen-
schaft,
b, der Umschlag,
c, Ein Gedicht für die letzten beyden Columnen,
Titel und zwey Strophen auf die erste Seite
zwey Strophen auf die zweyte Seite zu brin-
gen
d, von b und c Revision an Herrn Professor
Riemer.
Was mir von Kunst und Alterthum noch zukommt, sowie
auch von Morphologie und Naturwissenschaft, haben
Sie die Güte, so wie schon verabredet unter mei-
ner Adresse hierher zu senden.
Glück und Gedeihen den Heimischen und Wandern-
den in Hoffnung fröhlichen Wiedersehens und un-
wandelbarer wechselseitiger Freundschaft.“