Los 71
F. C. Khevenhiller, Annales Ferdinandei. 10 Tle. (von 12) in 7 Bdn. Leipzig 1721-26. - Dazu: Ders., Conterfet Kupfferstich. Bd. 1 (von 2). Leipzig 1721.
Schätzpreis
€ 2.000
Ausrufpreis
€ 1.500
Los:
71
Kategorie:
Geschichte, Kulturgeschichte und Varia
Khevenhiller, Franz Christoph von: Annales Ferdinandei oder Wahrhaffte Beschreibung Kaysers Ferdinandi des Andern Geburth, Aufferziehung und bißhero in Krieg und Friedens-Zeiten vollbrachten Thaten. 10 Tle. (von 12; ohne die Tle. 7 und 8) in 7 Bdn. Leipzig: Weidmann 1721-26. 40,9 x 25,6 cm (Bd. I), 41 x 26,3 (Bd. II), 34,6 x 22,3 cm (Bd. III), 34,1 x 20,7 cm (Bd. IV), 34,1 x 21,2 cm (Bd. V), 34,3 x 22,3 cm (Bd. VI), 33,4 x 21,6 cm (Bd. VII). Mit 14 gest. Titelvign. (wdh.), 59 doppelblattgr. Kupfertafeln, 4 blattgr. Kupfertafeln (darunter 2 Wappenkupfer), 1 gefalt. Kupfertafel, 76 gest. Vignetten, 19 gest. Initialen und 3 Hz.-Vign. Braunes Ldr. auf 7 Bünden mit goldgepr. Rt. und ornamentaler Rv. (Bde. I u. II); HLdr. mit Rs., Rt. und Rv. (Bd. III); Pgt. mit hs. Rt. (Bde. IV-VII).
(Die Ganzlederbände berieben und mit kleinen Bezugsdefekten an den Kapitalen. Der Halblederband besonders an den Kanten berieben. Die hs. Rückentitel der Pergamenteinbände berieben. Die ersten beiden Bde. stellenweise stärker gebräunt und etwas braunfleckig. Vortitel und Titel von Bd. III in den Rändern schwach wasserfleckig. Widmung, Vorbemerkung und Verzeichnis von Bd. IV mit Wasserfleck im Außenrand und hs. hinzugefügten Seitenzahlen unter die Vignettenerklärungen. Die Bde. IV- VII mit Signaturschildchen auf dem vorderen fliegenden Vorsatz und 2 kleinen Stempeln auf dem Vortitel [„MTvH“ mit Krone und lorbeerumkränztes „J“]. Die Bde. IV-VII gering gebräunt und mit wenigen unbedeutenden Altersspuren. Die ersten beiden Bände mit dem Exlibris der Bibliotheca Seckendorfiana.)
Lipperheide Ck 3. Graesse IV, 15. - Reich illustriertes Prachtwerk, das sich besonders dem Dreißigjährigen Krieg widmet. „Als Geschichtsschreiber war Khevenhiller ein bedeutender Chronist seiner Zeit und der Diplomatie Kaiser Ferdinands II. Sein einziges gedrucktes Werk, die ‚Annales Ferdinandei‘ (1. Auflage in 9 Bänden, 1640-46; 2. Auflage in 12 Bänden und 2 Supplementbänden mit zahlreichen Kupferstichen, 1721-26) gehört zu den Hauptwerken österreichischer barocker Geschichtsschreibung. Es stellt in Annalenform die Zeit von 1588 bis Jahresbeginn 1637, die Lebenszeit von Khevenhillers Gönner Erzherzog beziehungsweise Kaiser Ferdinand II. dar. Das vom kaiserlichen Hofe in Wien lange geheimgehaltene Werk gehört zu den wichtigsten Geschichtsquellen des 17. Jahrhunderts. Im Tenor nicht durchaus frei von einer Verherrlichung der habsburgischen Dynastie, enthält es doch sehr viele, heute verschollene Geschichtsquellen (private Tagebuchaufzeichnungen, Flugschriften, private und amtliche Korrespondenzen) zur habsburgischen europäischen Diplomatie“ (NDB XI, S. 469 f.). - Textkollation und Tafelfolge abweichend zu Lipperheide, dessen Kollation nicht zuverlässig ist. Die 37 doppelblattgroßen Tafeln in den ersten 6 Teilen vollzählig. - Enthält die beiden häufig fehlenden Tafeln mit dem Wappen Khevenhillers zu Beginn des ersten Teils.
- Beigabe: Khevenhiller, Franz Christoph von: Conterfet Kupfferstich (soviel man deren zu handen bringen können) deren jenigen regierenden grossen Herren, so von Kaysers Ferdinand deß Andern Geburt, biß zu desselben seeligsten Tödtlichen Abschied, succesivè regiert. Leipzig: Weidmann 1721. Bd. I (von II). 33,4 x 20,2 cm. Mit 208 gest. blattgr. Porträttafeln und zahlr. Hz.-Vignetten. 372 (recte 414) SS., 3 Bll. Pgt. mit hs. Rt. und am unteren Kapital mont. Bibliotheksschildchen. - Lipperheide Ck 4. - Erster Teil des in 2 Teilen separat erschienenen Porträtbandes, der als Supplement zu den Annales gehört. Die Porträts mit den Darstellungen aller bedeutenden weltlichen und geistlichen Herrscher. (Beide Deckel mit stärker fleckig. Gering gebräunt.)
(Die Ganzlederbände berieben und mit kleinen Bezugsdefekten an den Kapitalen. Der Halblederband besonders an den Kanten berieben. Die hs. Rückentitel der Pergamenteinbände berieben. Die ersten beiden Bde. stellenweise stärker gebräunt und etwas braunfleckig. Vortitel und Titel von Bd. III in den Rändern schwach wasserfleckig. Widmung, Vorbemerkung und Verzeichnis von Bd. IV mit Wasserfleck im Außenrand und hs. hinzugefügten Seitenzahlen unter die Vignettenerklärungen. Die Bde. IV- VII mit Signaturschildchen auf dem vorderen fliegenden Vorsatz und 2 kleinen Stempeln auf dem Vortitel [„MTvH“ mit Krone und lorbeerumkränztes „J“]. Die Bde. IV-VII gering gebräunt und mit wenigen unbedeutenden Altersspuren. Die ersten beiden Bände mit dem Exlibris der Bibliotheca Seckendorfiana.)
Lipperheide Ck 3. Graesse IV, 15. - Reich illustriertes Prachtwerk, das sich besonders dem Dreißigjährigen Krieg widmet. „Als Geschichtsschreiber war Khevenhiller ein bedeutender Chronist seiner Zeit und der Diplomatie Kaiser Ferdinands II. Sein einziges gedrucktes Werk, die ‚Annales Ferdinandei‘ (1. Auflage in 9 Bänden, 1640-46; 2. Auflage in 12 Bänden und 2 Supplementbänden mit zahlreichen Kupferstichen, 1721-26) gehört zu den Hauptwerken österreichischer barocker Geschichtsschreibung. Es stellt in Annalenform die Zeit von 1588 bis Jahresbeginn 1637, die Lebenszeit von Khevenhillers Gönner Erzherzog beziehungsweise Kaiser Ferdinand II. dar. Das vom kaiserlichen Hofe in Wien lange geheimgehaltene Werk gehört zu den wichtigsten Geschichtsquellen des 17. Jahrhunderts. Im Tenor nicht durchaus frei von einer Verherrlichung der habsburgischen Dynastie, enthält es doch sehr viele, heute verschollene Geschichtsquellen (private Tagebuchaufzeichnungen, Flugschriften, private und amtliche Korrespondenzen) zur habsburgischen europäischen Diplomatie“ (NDB XI, S. 469 f.). - Textkollation und Tafelfolge abweichend zu Lipperheide, dessen Kollation nicht zuverlässig ist. Die 37 doppelblattgroßen Tafeln in den ersten 6 Teilen vollzählig. - Enthält die beiden häufig fehlenden Tafeln mit dem Wappen Khevenhillers zu Beginn des ersten Teils.
- Beigabe: Khevenhiller, Franz Christoph von: Conterfet Kupfferstich (soviel man deren zu handen bringen können) deren jenigen regierenden grossen Herren, so von Kaysers Ferdinand deß Andern Geburt, biß zu desselben seeligsten Tödtlichen Abschied, succesivè regiert. Leipzig: Weidmann 1721. Bd. I (von II). 33,4 x 20,2 cm. Mit 208 gest. blattgr. Porträttafeln und zahlr. Hz.-Vignetten. 372 (recte 414) SS., 3 Bll. Pgt. mit hs. Rt. und am unteren Kapital mont. Bibliotheksschildchen. - Lipperheide Ck 4. - Erster Teil des in 2 Teilen separat erschienenen Porträtbandes, der als Supplement zu den Annales gehört. Die Porträts mit den Darstellungen aller bedeutenden weltlichen und geistlichen Herrscher. (Beide Deckel mit stärker fleckig. Gering gebräunt.)