Los 546
F. v. Schlegel, Poetisches Taschenbuch. Berlin 1806.
Schätzpreis
€ 200
Ausrufpreis
€ 140
Zuschlag
€ 140
Los:
546
Kategorie:
Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Schlegel, Friedrich von: Poetisches Taschenbuch für das Jahr 1806 (alles Erschienene). Berlin: Unger 1806. 14 x 9,5 cm. Mit 6 gef. Musikbeilagen. 8 Bll. (Titel und Kalender), 432 SS. Marmor. Interims-Broschur. mit Rs.
(Berieben und bestoßen. Unbeschnitten, gering altersfleckig.)
Goed. VI, 23,28. - Einziger von Friedrich von Schlegel (1772-1829) selbst herausgegebener Almanach. - „Daß Friedrich Schlegel, der die verschiedensten Almanache mit Beiträgen versorgte, schließlich selbst daran dachte, einen Musenalmanach herauszugeben, ist nicht erstaunlich. Sein Poetisches Taschenbuch [...] bringt an zeitgenössischer Lyrik, außer Beiträgen von ihm und seiner Gattin Dorothea, nur einige Gedichte der beiden Brüder von Novalis, Karl (unter dem Pseudonym Rostorf) und Georg Anton von Hardenberg (unter dem Pseudonym Sylvester) und von Wilhelm von Schütz. Dagegen hat er das Verdienst, durch eine größere Folge von geistlichen Volksliedern auf Friedrich von Spee und dessen Sammlung Trutznachtigall aufmerksam gemacht zu haben [...] [Es] verleiht die schöne klare Ungerfraktur dem Sedezbändchen typographischen Reiz“ (Lanck./Rümann 37).
(Berieben und bestoßen. Unbeschnitten, gering altersfleckig.)
Goed. VI, 23,28. - Einziger von Friedrich von Schlegel (1772-1829) selbst herausgegebener Almanach. - „Daß Friedrich Schlegel, der die verschiedensten Almanache mit Beiträgen versorgte, schließlich selbst daran dachte, einen Musenalmanach herauszugeben, ist nicht erstaunlich. Sein Poetisches Taschenbuch [...] bringt an zeitgenössischer Lyrik, außer Beiträgen von ihm und seiner Gattin Dorothea, nur einige Gedichte der beiden Brüder von Novalis, Karl (unter dem Pseudonym Rostorf) und Georg Anton von Hardenberg (unter dem Pseudonym Sylvester) und von Wilhelm von Schütz. Dagegen hat er das Verdienst, durch eine größere Folge von geistlichen Volksliedern auf Friedrich von Spee und dessen Sammlung Trutznachtigall aufmerksam gemacht zu haben [...] [Es] verleiht die schöne klare Ungerfraktur dem Sedezbändchen typographischen Reiz“ (Lanck./Rümann 37).