Los 522
G. E. Lessing, Wie die Alten den Tod gebildet. Berlin 1769.
Schätzpreis
€ 300
Ausrufpreis
€ 200
Zuschlag
€ 390
Los:
522
Kategorie:
Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Lessing, Gotthold Ephraim: Wie die Alten den Tod gebildet: Eine Untersuchung. Berlin: C. F. Voß 1769. 22 x 16 cm. Mit gest. Titelvign., 1 Textvign. und 5 Kupfertafeln. 4 Bll., 87 SS., 1 nn. S. (Druckfehler). Pp. mit Rs.
(Beschabt und bestoßen. Titelblatt verso mit hs. Vermerken von alter Hand; etwas feucht- und altersfleckig.)
Goed. IV/1, 417, 113. Rümann 641. Muncker 418. Seifert 1189. Borst 201. - Erste Ausgabe. - Berühmte Streitschrift Lessings, die hervorgegangen war aus seiner Behauptung im "Laokoon", die "alten Artisten" hätten sich den Tod nicht als ein Skelett vorgestellt, wogegen der Kunstprofessor Chr. Ad. Klotz heftigen Widerspruch eingelegt hatte. - "Trotz der Unzulänglichkeit von Lessings künstlerischem Beweismaterial und der für das größere Leserpublikum trockenen Materie gewinnt die Schrift durch ihren klaren, kraftvollen, elegant durchkomponierten Prosastil eine Lebendigkeit der Argumentation, die Goethe und Schiller begeisterte." (KLL). - Sammlung Gustav Milchsack.
(Beschabt und bestoßen. Titelblatt verso mit hs. Vermerken von alter Hand; etwas feucht- und altersfleckig.)
Goed. IV/1, 417, 113. Rümann 641. Muncker 418. Seifert 1189. Borst 201. - Erste Ausgabe. - Berühmte Streitschrift Lessings, die hervorgegangen war aus seiner Behauptung im "Laokoon", die "alten Artisten" hätten sich den Tod nicht als ein Skelett vorgestellt, wogegen der Kunstprofessor Chr. Ad. Klotz heftigen Widerspruch eingelegt hatte. - "Trotz der Unzulänglichkeit von Lessings künstlerischem Beweismaterial und der für das größere Leserpublikum trockenen Materie gewinnt die Schrift durch ihren klaren, kraftvollen, elegant durchkomponierten Prosastil eine Lebendigkeit der Argumentation, die Goethe und Schiller begeisterte." (KLL). - Sammlung Gustav Milchsack.