Los 509
J. d. La Fontaine, Contes et nouvelles en vers. 2 Bde. Amsterdam 1695.
Schätzpreis
€ 600
Ausrufpreis
€ 400
Zuschlag
€ 400
Los:
509
Kategorie:
Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
La Fontaine, Jean de: Contes et nouvelles en vers. 2 Bde. Amsterdam: H. Desbordes 1695. 16,8 x 10 cm. Mit gest. Front. , 2 Hz.-Titelvign. und 108 Textkupfern nach Romain de Hooghe. 7 Bll., 236 SS., 1 Bl.; 4 Bll., 216 SS. (pag. letzte S. "144"), 1 Bl. Späteres HLdr. mit Rs. und Rv.
(Deckel l. berieben. Stellenweise gebräunt und altersfleckig, Bd. II etwas stärker. Es fehlt das Front. in Bd. II. Vorsätze in Bd. I erneuert, das Front. hier im oberen Rand knapp beschnitten. S. 81/82 reparierte Papierverletzung mit l. Textverlust, S. 83 mit kl. reparierter Randbeschädigung.)
Rochambeau 34. Vgl. Fürstenberg S. 425. Tchemerzine VI, 376 (beide Ausg. 1685). - Modifizierter Nachdruck der ersten illustrierten Ausgabe von 1685 mit den Kupfern De Hooghes. Der niederländische Maler u. Illustrator Romain de Hooghe (1645-1708) schuf die ersten Illustrationen zu diesen Erzählungen. Er "erfand eine Manier, die es wegen Wahl und Form seines Sujets erlaubt, ihn als den Bahnbrecher der französischen Buch-Illustratoren zu bezeichnen. Er beschränkte seine Vignetten auf etwa ein Drittel der Seite, setzte sie an die Kapitelanfänge und illustrierte so unter anderem die Contes von La Fontaine ... " (Fürstenberg, S. 74). - Exlibris des jüdischen Industriellen Franz Pollack von Parnau (1903-2002) aus seiner Wiener Bibliothek am Schwarzenbergplatz.
(Deckel l. berieben. Stellenweise gebräunt und altersfleckig, Bd. II etwas stärker. Es fehlt das Front. in Bd. II. Vorsätze in Bd. I erneuert, das Front. hier im oberen Rand knapp beschnitten. S. 81/82 reparierte Papierverletzung mit l. Textverlust, S. 83 mit kl. reparierter Randbeschädigung.)
Rochambeau 34. Vgl. Fürstenberg S. 425. Tchemerzine VI, 376 (beide Ausg. 1685). - Modifizierter Nachdruck der ersten illustrierten Ausgabe von 1685 mit den Kupfern De Hooghes. Der niederländische Maler u. Illustrator Romain de Hooghe (1645-1708) schuf die ersten Illustrationen zu diesen Erzählungen. Er "erfand eine Manier, die es wegen Wahl und Form seines Sujets erlaubt, ihn als den Bahnbrecher der französischen Buch-Illustratoren zu bezeichnen. Er beschränkte seine Vignetten auf etwa ein Drittel der Seite, setzte sie an die Kapitelanfänge und illustrierte so unter anderem die Contes von La Fontaine ... " (Fürstenberg, S. 74). - Exlibris des jüdischen Industriellen Franz Pollack von Parnau (1903-2002) aus seiner Wiener Bibliothek am Schwarzenbergplatz.