Los 415
J. J. Winckelmann, Abhandlung von der Fähigkeit der Empfindung des Schönen in der Kunst. Dresden 1763. + 1 angeb. Werk.
Schätzpreis
€ 500
Ausrufpreis
€ 330
Zuschlag
€ 330
Los:
415
Kategorie:
Buch- und Schriftwesen, Kunst und Kunstgewerbe
Winckelmann, Johann (Joachim): Abhandlung von der Fähigkeit der Empfindung des Schönen in der Kunst, und dem Unterrichte derselben. Dresden: Walther 1763. 26,5 x 21,2 cm. Mit gest. Titelvignette, 1 gest. Kopf- und 1 gest. Schlussvignette. 32 SS. Privater Pp.-Einband mit Buntpapierbezug.
(Berieben, bestoßen und gebräunt. Titel im Unterrand fingerfleckig. Gebräunt und gering altersfleckig. Verweis auf das angebundene Gedicht auf dem vorderen fliegenden Vorsatzblatt verso.)
Goed. IV/I, 301,10. Ruppert 15. - Erste Ausgabe der sehr seltenen Abhandlung. Winckelmann, im Erscheinungsjahr zum Commissario delle Antichità in Rom ernannt, widmete diese Erörterung dem livländischen Freiherrn Friedrich Rudolph (eigentlich Reinhold) von Berg. „Die Fähigkeit der Empfindung des Schönen hat der Himmel allen vernünftigen Geschöpfen, aber in sehr verschiedenem Grade gegeben. Die mehresten sind wie die leichten Theile, welche ohne Unterschied von einem geriebenen Electrischen Körper angezogen werden, und bald wiederum abfallen [...]“ (S. 5).
- Angebunden: Gerstenberg, Wilhelm von: Gedicht eines Skalden. Kopenhagen, Odensee und Leipzig: Rothens Witwe und Prost 1766. Mit gest. Titelvignette, 1 Hz.-Kopfvignette und 10 kleinen Hz.-Zierstücken. 24 SS. - Goed. IV/I, 189, 9. - Mit diesem als Geschenk für den Kopenhagener Hofprediger Johann Andreas Cramer, der gemeinsam mit Friedrich Gottlieb Klopstock die moralische Wochenschrift „Der nordische Aufseher“ herausgab, gedachten Gedicht, führte Gerstenberg die nordische Mythologie in die deutsche Literatur ein. (Gebräunt bzw. braunfleckig. Die Seiten im unteren Außenrand mit kleinem Ausschnitt.)
(Berieben, bestoßen und gebräunt. Titel im Unterrand fingerfleckig. Gebräunt und gering altersfleckig. Verweis auf das angebundene Gedicht auf dem vorderen fliegenden Vorsatzblatt verso.)
Goed. IV/I, 301,10. Ruppert 15. - Erste Ausgabe der sehr seltenen Abhandlung. Winckelmann, im Erscheinungsjahr zum Commissario delle Antichità in Rom ernannt, widmete diese Erörterung dem livländischen Freiherrn Friedrich Rudolph (eigentlich Reinhold) von Berg. „Die Fähigkeit der Empfindung des Schönen hat der Himmel allen vernünftigen Geschöpfen, aber in sehr verschiedenem Grade gegeben. Die mehresten sind wie die leichten Theile, welche ohne Unterschied von einem geriebenen Electrischen Körper angezogen werden, und bald wiederum abfallen [...]“ (S. 5).
- Angebunden: Gerstenberg, Wilhelm von: Gedicht eines Skalden. Kopenhagen, Odensee und Leipzig: Rothens Witwe und Prost 1766. Mit gest. Titelvignette, 1 Hz.-Kopfvignette und 10 kleinen Hz.-Zierstücken. 24 SS. - Goed. IV/I, 189, 9. - Mit diesem als Geschenk für den Kopenhagener Hofprediger Johann Andreas Cramer, der gemeinsam mit Friedrich Gottlieb Klopstock die moralische Wochenschrift „Der nordische Aufseher“ herausgab, gedachten Gedicht, führte Gerstenberg die nordische Mythologie in die deutsche Literatur ein. (Gebräunt bzw. braunfleckig. Die Seiten im unteren Außenrand mit kleinem Ausschnitt.)