Los 250
O. v. Goethe. Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
Schätzpreis
€ 400
Ausrufpreis
€ 300
Zuschlag
€ 300
Los:
250
Kategorie:
Manuskripte und Autographen
GOETHE, OTTILIE VON (1796 Danzig - 1872 Weimar)
Eigenhändiges Brieffragment mit Unterschrift („Ottilie von Goethe“). Ohne Ortsangabe und Datierung. 1 Doppelblatt (3 beschriebene Seiten). 21,9 x 13,4 cm.
(Es fehlt der Beginn des Briefes. Kleiner Einriss im Mittelfalz.)
„Nun ist aber ein belgischer Maler nach Weimar gekommen, und das muß wirklich ein Genie sein wenn alle die Urtheile über ihn wahr sind, und die nicht nur die Laien [...] gefällt haben sollen. Rubens Nahme wird dabei genannt; er heißt Werlat und muß eine große Vielseitigkeit haben [...] und eine Pieta die von großartiger Wirkung sein muß. Wenn der Großherzog herüberkommt u. öfters besucht, ist er immer in dem vortheilhaftesten Licht, das muß ich sagen, und verdient die gute Aufnahme die ihm wird [...].“
Goethes Schwiegertochter schreibt von dem belgischen Maler Charles Verlat (1824-1890), der 1869 als Professor an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule zu Weimar berufen wurde. Verlat verließ Weimar jedoch nach wenigen Jahren, nachdem ihm ein Lehrstuhl in seiner Heimatstadt Antwerpen angeboten worden war.
Eigenhändiges Brieffragment mit Unterschrift („Ottilie von Goethe“). Ohne Ortsangabe und Datierung. 1 Doppelblatt (3 beschriebene Seiten). 21,9 x 13,4 cm.
(Es fehlt der Beginn des Briefes. Kleiner Einriss im Mittelfalz.)
„Nun ist aber ein belgischer Maler nach Weimar gekommen, und das muß wirklich ein Genie sein wenn alle die Urtheile über ihn wahr sind, und die nicht nur die Laien [...] gefällt haben sollen. Rubens Nahme wird dabei genannt; er heißt Werlat und muß eine große Vielseitigkeit haben [...] und eine Pieta die von großartiger Wirkung sein muß. Wenn der Großherzog herüberkommt u. öfters besucht, ist er immer in dem vortheilhaftesten Licht, das muß ich sagen, und verdient die gute Aufnahme die ihm wird [...].“
Goethes Schwiegertochter schreibt von dem belgischen Maler Charles Verlat (1824-1890), der 1869 als Professor an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule zu Weimar berufen wurde. Verlat verließ Weimar jedoch nach wenigen Jahren, nachdem ihm ein Lehrstuhl in seiner Heimatstadt Antwerpen angeboten worden war.