Los 237
Hs. Protokollheft zur Weimarer Hoftheaterbuchhaltung, mitunterzeichnet von J. W. v. Goethe. Weimar, 9.VII.1803.
Schätzpreis
€ 8.000
Ausrufpreis
€ 6.000
Los:
237
Kategorie:
Manuskripte und Autographen
GOETHE, JOHANN WOLFGANG VON (1749 Frankfurt am Main - 1832 Weimar)
Handschriftliches Protokollheft „Erinnerungen über die Theater Caße Rechnung vom 7. October 1794 bis 28. März 1795“. Mit eigenhändiger Unterschrift Johann Wolfgangs von Goethe („JW Goethe“). Weimar, 9. Juli 1803. 2 fadengeheftete Doppelblätter (Titel und 6 beschriebene Seiten). 35,5 x 21 cm.
(Braunfleckig.)
Buchhaltungsheft des Weimarer Hoftheaters, dessen Intendant Goethe von 1791 bis 1817 gewesen war. Das Heft ist in drei Spalten gegliedert (Erinnerungen, Beantwortungen und Resolutiones) und umfasst 12 Einträge, die Einblicke in die Anzahl verkaufter Billets, in Ausgaben für Requisiten und die Entlohnungen der Schauspieler geben. Unter Punkt 9 heißt es etwa, dass „dem Sänger Hn Müller und deßen Sohn 11 [Reichstaler] wöchentlich auszuzahlen“, „seit dem 5ten October aber für den Vater alleine wöchentlich 11 Rthlr. ausgezahlet worden“ seien. Die zugehörige, von Johann Christian Lindzweig verfasste „Beantwortung“ erläutert den Sachverhalt folgendermaßen: „Der Sänger [...] Müller hat, obschon sein Sohn nicht mehr beym hiesigen Fürstl. Theater war, bis zu seinem Abgange von hier, lt. seiner eigenhändigen Quittung im Gage Buche, wöchentl. 11 rth ausgezahlt bekommen, es bittet daher um hierzu noch fehlende Autorisatio“. Am Schluss von den beiden Leitern der Fürstlich Sächsischen Hoftheaterkommission, Johann Wolfgang von Goethe und Franz Kirms, unterzeichnet.
Handschriftliches Protokollheft „Erinnerungen über die Theater Caße Rechnung vom 7. October 1794 bis 28. März 1795“. Mit eigenhändiger Unterschrift Johann Wolfgangs von Goethe („JW Goethe“). Weimar, 9. Juli 1803. 2 fadengeheftete Doppelblätter (Titel und 6 beschriebene Seiten). 35,5 x 21 cm.
(Braunfleckig.)
Buchhaltungsheft des Weimarer Hoftheaters, dessen Intendant Goethe von 1791 bis 1817 gewesen war. Das Heft ist in drei Spalten gegliedert (Erinnerungen, Beantwortungen und Resolutiones) und umfasst 12 Einträge, die Einblicke in die Anzahl verkaufter Billets, in Ausgaben für Requisiten und die Entlohnungen der Schauspieler geben. Unter Punkt 9 heißt es etwa, dass „dem Sänger Hn Müller und deßen Sohn 11 [Reichstaler] wöchentlich auszuzahlen“, „seit dem 5ten October aber für den Vater alleine wöchentlich 11 Rthlr. ausgezahlet worden“ seien. Die zugehörige, von Johann Christian Lindzweig verfasste „Beantwortung“ erläutert den Sachverhalt folgendermaßen: „Der Sänger [...] Müller hat, obschon sein Sohn nicht mehr beym hiesigen Fürstl. Theater war, bis zu seinem Abgange von hier, lt. seiner eigenhändigen Quittung im Gage Buche, wöchentl. 11 rth ausgezahlt bekommen, es bittet daher um hierzu noch fehlende Autorisatio“. Am Schluss von den beiden Leitern der Fürstlich Sächsischen Hoftheaterkommission, Johann Wolfgang von Goethe und Franz Kirms, unterzeichnet.