Los 206
G. H. zu Pappenheim. Schreiben mit eigenh. U. Wiesbaden, 12.V.1630.
Schätzpreis
€ 600
Ausrufpreis
€ 400
Zuschlag
€ 400
Los:
206
Kategorie:
Manuskripte und Autographen
PAPPENHEIM, GOTTFRIED HEINRICH ZU (1594 Treuchtlingen - 1632 Leipzig)
Schriftstück mit eigenhändiger Unterschrift. Wiesbaden, 12. Mai 1630. 1 Doppelblatt (1 beschriebene Seite). Papier mit Wasserzeichen (zwei Türme mit Zinnen, Torbogen und spitzem Torbogengiebel; in der Mitte des Sockels der Buchstabe „M“). 33,2 x 20,2 cm.
(Adresse auf dem Gegenblatt ausgeschnitten. Das Gegenblatt mit Montagespuren. Geringe Altersspuren.)
„Mein freundtwillige Dienst, sampt waß Ich sonst Liebß und gutts vermag bevor, Hoch und Wolgeborner freuntlich Lieber Herr. Auff E[euer] L[ieb]d[en] begern habe Ich hierbei khomment dem H. ObristWachtmeister Ambstel geschrieben, derselben begern nach, wen es ohne gefahr oder nachtheill der Reutter geschehen khan, selbige zue Hachenburgs und Alten Kirchen zue vertheillen, denen er nachzukhommen wißen wirt, E. Ld. sonsten gefellig dienstwißungen zuerweißen, bin ich jeder zeitt willig, Unß allen sey Gottes g[nade und] schuz damit empfohlen [...]“.
Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim studierte in Tübingen, bereiste dann Frankreich, England, Spanien und Italien. Er diente im Heer König Siegmunds von Polen, unterstützte den falschen Demetrius auf seinem Zug nach Russland, trat dann in die Dienste des Kurfürsten Maximilian von Bayern und zog 1620 unter Tilly nach Böhmen. In der Schlacht am Weißen Berg wurde zu Pappenheim schwer verwundet. Auf dem Regensburger Reichstag 1623 schlug ihn der Kaiser persönlich zum Ritter und machte ihn zum Führer eines Kürassierregiments, der berühmten Pappenheimer.
Schriftstück mit eigenhändiger Unterschrift. Wiesbaden, 12. Mai 1630. 1 Doppelblatt (1 beschriebene Seite). Papier mit Wasserzeichen (zwei Türme mit Zinnen, Torbogen und spitzem Torbogengiebel; in der Mitte des Sockels der Buchstabe „M“). 33,2 x 20,2 cm.
(Adresse auf dem Gegenblatt ausgeschnitten. Das Gegenblatt mit Montagespuren. Geringe Altersspuren.)
„Mein freundtwillige Dienst, sampt waß Ich sonst Liebß und gutts vermag bevor, Hoch und Wolgeborner freuntlich Lieber Herr. Auff E[euer] L[ieb]d[en] begern habe Ich hierbei khomment dem H. ObristWachtmeister Ambstel geschrieben, derselben begern nach, wen es ohne gefahr oder nachtheill der Reutter geschehen khan, selbige zue Hachenburgs und Alten Kirchen zue vertheillen, denen er nachzukhommen wißen wirt, E. Ld. sonsten gefellig dienstwißungen zuerweißen, bin ich jeder zeitt willig, Unß allen sey Gottes g[nade und] schuz damit empfohlen [...]“.
Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim studierte in Tübingen, bereiste dann Frankreich, England, Spanien und Italien. Er diente im Heer König Siegmunds von Polen, unterstützte den falschen Demetrius auf seinem Zug nach Russland, trat dann in die Dienste des Kurfürsten Maximilian von Bayern und zog 1620 unter Tilly nach Böhmen. In der Schlacht am Weißen Berg wurde zu Pappenheim schwer verwundet. Auf dem Regensburger Reichstag 1623 schlug ihn der Kaiser persönlich zum Ritter und machte ihn zum Führer eines Kürassierregiments, der berühmten Pappenheimer.