Los 183
H. v. Holk. Quittung mit eigenh. U. Stendal, 23.XI.1630.
Schätzpreis
€ 1.000
Ausrufpreis
€ 800
Zuschlag
€ 800
Los:
183
Kategorie:
Manuskripte und Autographen
HOLK, HEINRICH VON (1599 Schloss Kronborg, Dänemark - 1633 Troschenreuth)
Abrechnung mit eigenhändiger Unterschrift („Henrich Holk mpp“). Stendal, 23. November 1630. 1 Doppelblatt (1 beschriebene Seite). 34,3 x 19,8 cm.
(Leicht gebräunt. Regest auf dem Gegenblatt verso.)
Quittung über Kontributionszahlungen der Hansestadt Gardelegen in Höhe von 6186 Talern: „Nach geschehener Abrechnungh mit der Stadt Gardeleben [!sic] wegen der Wöchentlichen Contribution von dem 31. Martii biß den 10. Novembris darinnen abgerechnet worden, die Uncosten meiner taffell [...]“.
Heinrich Holk trat zunächst in dänische Dienste und kämpfte gegen die kaiserlichen Truppen. Nach dem Lübecker Frieden wechselte er auf die Seite des Kaisers über, nahm 1631 an der Erstürmung Magdeburgs teil und verteidigte Böhmen gegen die Sachsen. Nachdem er 1632 zum Generalwachtmeister befördert worden war, errichtete er ein Kürassierregiment, die „Holkschen Reiter“. Holk genoss die besondere Gunst Wallensteins, der ihn zum Feldmarschallleutnant ernannte und mit einem Plünderungszug nach Sachsen beauftragte. Nach der Schlacht bei Lützen wurde er Feldmarschall und vom Kaiser in den Reichsgrafenstand erhoben. Noch vor der Ermordung seines Förderers Wallenstein starb Holk an der Pest.
Abrechnung mit eigenhändiger Unterschrift („Henrich Holk mpp“). Stendal, 23. November 1630. 1 Doppelblatt (1 beschriebene Seite). 34,3 x 19,8 cm.
(Leicht gebräunt. Regest auf dem Gegenblatt verso.)
Quittung über Kontributionszahlungen der Hansestadt Gardelegen in Höhe von 6186 Talern: „Nach geschehener Abrechnungh mit der Stadt Gardeleben [!sic] wegen der Wöchentlichen Contribution von dem 31. Martii biß den 10. Novembris darinnen abgerechnet worden, die Uncosten meiner taffell [...]“.
Heinrich Holk trat zunächst in dänische Dienste und kämpfte gegen die kaiserlichen Truppen. Nach dem Lübecker Frieden wechselte er auf die Seite des Kaisers über, nahm 1631 an der Erstürmung Magdeburgs teil und verteidigte Böhmen gegen die Sachsen. Nachdem er 1632 zum Generalwachtmeister befördert worden war, errichtete er ein Kürassierregiment, die „Holkschen Reiter“. Holk genoss die besondere Gunst Wallensteins, der ihn zum Feldmarschallleutnant ernannte und mit einem Plünderungszug nach Sachsen beauftragte. Nach der Schlacht bei Lützen wurde er Feldmarschall und vom Kaiser in den Reichsgrafenstand erhoben. Noch vor der Ermordung seines Förderers Wallenstein starb Holk an der Pest.