Los 178
Gustav II. Adolf, König von Schweden. Schreiben mit eigenh. U. Svartsjö, 2.III.1618.
Schätzpreis
€ 600
Ausrufpreis
€ 500
Zuschlag
€ 500
Los:
178
Kategorie:
Manuskripte und Autographen
GUSTAV II. ADOLF, KÖNIG VON SCHWEDEN (1594 Stockholm - 1632 Lützen)
Empfehlungsschreiben mit eigenhändiger Unterschrift. Svartsjö, 2. März 1618. 1 Doppelblatt (1 beschriebene Seite). Mit papiergedecktem Siegel. 32,3 x 20,4 cm.
(Mehrere blasse Wasserflecken. Kleine Randbeschädigungen. Papierbrüche in den Falzen. Registraturvermerke auf dem Deckpapier des Siegels und am Oberrand.)
„Wir Gustaff Adolph von Gottes gnaden der Schweden, Göthen und Wenden Königh [...] Thun hiermit kundt, das kegenwertiger Johan Patkuhl aus Ardelichen Stamb geboren, etliche Ihare hero in Unßer Cammer auffwertigh geweßen. Nun aber bey unß underthenigst anhalten laßen, wir wolten Ihn in gnaden erlaßen, damit er sich in frembden landen versuchen mochte, Wann er nun in seinen Dien Iharen bey uns sich treu und fleißigh verhalten, dahero wier Ihn gerne bey andern befurdert sehen, und diese seine underthenige Pitte pilligh bey uns stadt finden laßen, So ersuchen wier hiermit alle [...] Koninge, Chur- und Fürsten, durch deren landen und Gebieten er anlangen wirdt, Ihn unsernthalben guten willen beweißen, und vor andern befurderungh wiederfahren laßen wolten [...]“.
Der von 1611 bis 1632 amtierende König von Schweden aus dem Hause Wasa, Gustav II. Adolf, zählt zu den zentralen Figuren der schwedischen Geschichte im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Seine Reformpolitik und sein militärisches Geschick trugen wesentlich dazu bei, Schwedens Hegemonialstellung in Nordeuropa zu manifestieren. - Zu den bekanntesten Mitgliedern der Familie des in diesem Empfehlungsschreiben erwähnten Kammerbediensteten gehört der livländische, russische und sächsische Staatsmann Johann Reinhold von Patkul (1660-1707).
Empfehlungsschreiben mit eigenhändiger Unterschrift. Svartsjö, 2. März 1618. 1 Doppelblatt (1 beschriebene Seite). Mit papiergedecktem Siegel. 32,3 x 20,4 cm.
(Mehrere blasse Wasserflecken. Kleine Randbeschädigungen. Papierbrüche in den Falzen. Registraturvermerke auf dem Deckpapier des Siegels und am Oberrand.)
„Wir Gustaff Adolph von Gottes gnaden der Schweden, Göthen und Wenden Königh [...] Thun hiermit kundt, das kegenwertiger Johan Patkuhl aus Ardelichen Stamb geboren, etliche Ihare hero in Unßer Cammer auffwertigh geweßen. Nun aber bey unß underthenigst anhalten laßen, wir wolten Ihn in gnaden erlaßen, damit er sich in frembden landen versuchen mochte, Wann er nun in seinen Dien Iharen bey uns sich treu und fleißigh verhalten, dahero wier Ihn gerne bey andern befurdert sehen, und diese seine underthenige Pitte pilligh bey uns stadt finden laßen, So ersuchen wier hiermit alle [...] Koninge, Chur- und Fürsten, durch deren landen und Gebieten er anlangen wirdt, Ihn unsernthalben guten willen beweißen, und vor andern befurderungh wiederfahren laßen wolten [...]“.
Der von 1611 bis 1632 amtierende König von Schweden aus dem Hause Wasa, Gustav II. Adolf, zählt zu den zentralen Figuren der schwedischen Geschichte im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Seine Reformpolitik und sein militärisches Geschick trugen wesentlich dazu bei, Schwedens Hegemonialstellung in Nordeuropa zu manifestieren. - Zu den bekanntesten Mitgliedern der Familie des in diesem Empfehlungsschreiben erwähnten Kammerbediensteten gehört der livländische, russische und sächsische Staatsmann Johann Reinhold von Patkul (1660-1707).