Los 142
M. Luther, Der hundert und achtzehend Psalm. Wittenberg 1521. (Teilband).
Schätzpreis
€ 600
Ausrufpreis
€ 310
Zuschlag
€ 320
Los:
142
Kategorie:
Alte Drucke bis 1600
Künstler*in:
Martin Luther
Luther, Martin: Der hundertt unn achtzehend Psalm nutzlich zu betten. Separat erschienener Anhang zu Luthers Schrift „Von der Beicht ob die der Babst macht habe zu gepieten“. (Wittenberg: Johann Rhau-Grunenberg 1521). 20,3 x 15,1 cm. 12 (von 40) Bll. (vorhandene Lagen: H-K). Meistereinband von Hans Asper aus braunem Kalbsleder mit vierfachen goldgepr. Innenkantenbordüren, Außenkantenvergoldung, goldgepr. Rt. und Goldschnitt.
(Deckel, Ecken und Kanten gering berieben. Vorder- und Rückdeckel mit jeweils einer minimalen Schabspur. Die Textblätter schwach gebräunt.)
VD16 L 7184 (Gesamtausgabe). Benzing 947. - Erste Ausgabe des separat in drei Bögen erschienenen Anhangs der im Mai 1521 auf der Wartburg verfassten und dem Anführer der rheinischen und schwäbischen Ritterschaft, Franz von Sickingen (1481-1523), gewidmeten Schrift Martin Luthers, in der er sich mit der Beichte und der Vermittlerrolle der Geistlichkeit und speziell des Papstes auseinandersetzt. - Mit dem Exlibris des Genfer Professors für Kirchengeschichte Gaspard Ernest Stroehlin (1844-1907; Calvin über Schriftband mit der Devise „Mente libera“ und den Initialen „GES“, darunter der Ortsname des Städtchens Champel, wo der Reformator als Ketzer verbrannt wurde) auf dem vorderen Spiegel. - Meisterhaft gebundenes Exemplar von dem in Genf tätigen Buchbinder Hans Asper (1855-1911) mit dessen charakteristischem Goldschnitt.
(Deckel, Ecken und Kanten gering berieben. Vorder- und Rückdeckel mit jeweils einer minimalen Schabspur. Die Textblätter schwach gebräunt.)
VD16 L 7184 (Gesamtausgabe). Benzing 947. - Erste Ausgabe des separat in drei Bögen erschienenen Anhangs der im Mai 1521 auf der Wartburg verfassten und dem Anführer der rheinischen und schwäbischen Ritterschaft, Franz von Sickingen (1481-1523), gewidmeten Schrift Martin Luthers, in der er sich mit der Beichte und der Vermittlerrolle der Geistlichkeit und speziell des Papstes auseinandersetzt. - Mit dem Exlibris des Genfer Professors für Kirchengeschichte Gaspard Ernest Stroehlin (1844-1907; Calvin über Schriftband mit der Devise „Mente libera“ und den Initialen „GES“, darunter der Ortsname des Städtchens Champel, wo der Reformator als Ketzer verbrannt wurde) auf dem vorderen Spiegel. - Meisterhaft gebundenes Exemplar von dem in Genf tätigen Buchbinder Hans Asper (1855-1911) mit dessen charakteristischem Goldschnitt.