Los 579

F. Fénelon, Les aventures de Télémaque. 2 Bde. Paris 1785.

Schätzpreis
€ 800
Ausrufpreis
€ 550
Los: 579
Kategorie: Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Künstler*in: François de Salignac de la Mothe-Fénelon
Mothe-Fénelon, François de Salignac de la: Les aventures de Télémaque, fils d'Ulysse. 2 Bde. Paris: Imprimerie de Monsieur 1785. 33,3 x 24,2 cm. Mit 1 gest. Titel von Monnet mit dem Porträt des Autors, 1 gest. Titel von Montulay, 2 Hz.-Titelvignetten auf dem Drucktitel (wdh.), 72 gest. Kupfertafeln von J. B. Tilliard nach C. Monnet und 24 gest. Textblättern mit Bordüre. 4 Bll., 309 SS.; 3 Bll., 297 SS., 1 Bl. Hellbraunes Ldr. mit dreifachen goldgepr. Deckelfileten, floraler Rv., Rs., Kanten- und Innenkantenvergoldung. Vorsätze aus rosafarbener Seide.

(Gering berieben und bestoßen. Die unteren Ecken von Bd. I aufgeplatzt. Rückdeckel von Bd. II mit wenigen Schabspuren. Kapitale etwas ausgefranst und bestoßen. Die vorderen Vorsätze von Bd. I mit Wurmspur im Fußsteg und dunklem Fleck bzw. kleiner Fehlstelle im Oberrand; in Bd. II etwas fleckig. Eine kleiner werdende Wurmspur im w. Fußsteg bis einschließl S. 87 des ersten Bandes hinterlegt. Die Tafel zu S. 280/Bd. I mit Wurmspur im w. Fußsteg. Die Tafel zu S. 10/Bd. mit Braunfleck im w. Fußsteg. Stellenweise leicht alters- oder gebrauchsfleckig. Kaum gebräunt.)

Cohen/R. 384 ff. Kat. Fürstenberg 130. Sander 664. - Zweite Ausgabe mit den Kupfern nach Charles Monnet, erstmalig auf besserem, breitrandigem Papier. Mit dem gestochenen Titel der Ausgabe von 1773, die in nur 200 Exemplaren gedruckt worden war. - „Les gravures sont assez belles, mais les culs-de-lampe qui ornent les sommaires leur sont bien supérieurs“ (Cohen/R. zur Ausgabe 1773). - Das didaktisch–fiktionale Werk von François Salignac de la Mothe-Fénelon, das erstmals 1699 veröffentlicht wurde, war im Frankreich des 18. und 19. Jahrhunderts ein vielgelesenes Jugendbuch und gilt als ein wichtiger Bestandteil der beginnenden Aufklärung. Der Text versteht sich als Fortsetzung des vierten Gesangs der Odyssee und beschreibt die Erlebnisse des jungen Telemach, der nach dem Ende des Trojanischen Krieges nach seinem Vater Odysseus sucht. - Mit Exlibris auf dem vorderen Spiegel.