Los 394
J. Barbault, Les plus beaux monuments de Rome ancienne. Rom 1761.
Schätzpreis
€ 1.200
Ausrufpreis
€ 800
Zuschlag
€ 850
Los:
394
Kategorie:
Buch- und Schriftwesen, Kunst und Kunstgewerbe
Künstler*in:
JEAN BARBAULT
Barbault, Jean: Les plus beaux monuments de Rome ancienne ou recueïl des plus beaux morceaux de l'antiquité Romaine qui existent encore. ... avec leur explication. Rom: Bouchard & Gravier 1761. Mit gest. Titelvign. , 70 (von 73 ?) Kupfertafeln (dabei 2 auf 1 Tafel) und über 50 gest. Vign. von und nach Barbault und Montagu. VIII, 89 SS., 1 nn. S. HLdr.
(Tafel Nr. röm. 11, laut Tafelverzeichnis ohne das Kupfer mit der Darstellung "Temple de la Fortune Virile"; sowie ohne die Darstellungen mit den Tafelnummern röm. 61: "Lion qui devore un cheval", Taf. röm. 62: "Sanglier antique" und Taf. röm. 63: "Bas-relief ... monstre marin". Feuchtigkeitsrand an der oberen Außenecke. Teils gebräunt und etwas fleckig, gelockert.)
Rossetti 750 (72 Tafeln, 54 Vign.) Millard Coll. IV, 13. (zus. 128 Kupfer, zählt 73 Tafeln). Brunet I, 646 (128 Tafeln). Erste Ausgabe dieses monumentalen Tafelwerkes. Die Zählung der Kupfer im Vergleich zu den Bibliographien und zum hinten angefügten Tafelverzeichnis etwas schwankend, da einige als Tafeln gezählte Kupfer zusammen mit den Vignetten auf einem Blatt, oder auf Einzelblättern dargestellt werden. Manche der Vignetten befinden sich auch im Text. - Obwohl Barbault (Viames 1718-1762 Rom) als Landschaftsmaler mehr von Vasi, Panini und Jean-Baptiste Lallemand als von Piranesi beeinflusst wurde, war der Erfolg seiner Publikation dennoch weitgehend auf den Zeitgeschmack für imposante römische Ansichten zurückzuführen, die durch Piranesis Veröffentlichungen entstanden war. Die sich überschneidenden Fragen des Plagiats sind recht anschaulich, da Barbault und Piranesi nicht nur kurzzeitig sowohl Mitarbeiter als auch Rivalen waren, denn Barbault starb zu jung, um eine wirkliche Bedrohung darzustellen. Viel bedeutsamer ist, daß sie beide in Giovanni Bouchard einen gemeinsamen Verleger fanden (vgl. Millard Coll.).
(Tafel Nr. röm. 11, laut Tafelverzeichnis ohne das Kupfer mit der Darstellung "Temple de la Fortune Virile"; sowie ohne die Darstellungen mit den Tafelnummern röm. 61: "Lion qui devore un cheval", Taf. röm. 62: "Sanglier antique" und Taf. röm. 63: "Bas-relief ... monstre marin". Feuchtigkeitsrand an der oberen Außenecke. Teils gebräunt und etwas fleckig, gelockert.)
Rossetti 750 (72 Tafeln, 54 Vign.) Millard Coll. IV, 13. (zus. 128 Kupfer, zählt 73 Tafeln). Brunet I, 646 (128 Tafeln). Erste Ausgabe dieses monumentalen Tafelwerkes. Die Zählung der Kupfer im Vergleich zu den Bibliographien und zum hinten angefügten Tafelverzeichnis etwas schwankend, da einige als Tafeln gezählte Kupfer zusammen mit den Vignetten auf einem Blatt, oder auf Einzelblättern dargestellt werden. Manche der Vignetten befinden sich auch im Text. - Obwohl Barbault (Viames 1718-1762 Rom) als Landschaftsmaler mehr von Vasi, Panini und Jean-Baptiste Lallemand als von Piranesi beeinflusst wurde, war der Erfolg seiner Publikation dennoch weitgehend auf den Zeitgeschmack für imposante römische Ansichten zurückzuführen, die durch Piranesis Veröffentlichungen entstanden war. Die sich überschneidenden Fragen des Plagiats sind recht anschaulich, da Barbault und Piranesi nicht nur kurzzeitig sowohl Mitarbeiter als auch Rivalen waren, denn Barbault starb zu jung, um eine wirkliche Bedrohung darzustellen. Viel bedeutsamer ist, daß sie beide in Giovanni Bouchard einen gemeinsamen Verleger fanden (vgl. Millard Coll.).