Los 189
H. Pantaleon, Prosopographiae heroum atque illustrium virorum totius Germaniae. Basel 1565-66.
Schätzpreis
€ 600
Ausrufpreis
€ 400
Zuschlag
€ 400
Los:
189
Kategorie:
Alte Drucke bis 1600
Künstler*in:
Heinrich Pantaleon
Pantaleon, Heinrich: Prosopographiae heroum atque illustrium virorum totius Germaniae. 3 Tle. in 1 Bd. Basel: N. Brylinger 1565-66. 31,2 x 20 cm. 6 Bll., 291 SS., 6 Bll.; 4 Bll., 480 (r. 448) SS., (ohne 6 Bll. Register zu Tl. II); 6 Bll., 565 (r. 563) SS., 5 Bll., 1 w. Bl. Blindgepr. Schweinsldr. Mit Rollen- und Plattenstempeln.
(Beschabt und bestoßen, t. mit reparierten Fehlstellen; eine Schließe fehlt, Gelenke angerissen. Durchgehend l. gebräunt, gering gebrauchs- und altersfleckig.)
VD 16 P228, P229, P230. BM, German 673. Adams P 179. Erste Ausgabe des Hauptwerkes des Baseler Stadtphysikus. Kaiser Maximilian II. erhob ihn dafür zum „Poeta laureatus“ und Pfalzgrafen. Insgesamt wurden nahezu 250 verschiedene Holzschnittporträts angefertigt , wobei die Bilder zu den Biographien der älteren Geschichte häufig wiederholt wurden und zudem reine Phantasiedarstellungen sind. - Hier mit dem häufig fehlenden dritten Teil, der deutsche Fürsten, Theologen, Humanisten und Gelehrte des 16. Jh. in authentischen Porträtierungen darstellt, so z. B. Stöfflin, Reuchlin, Fuchs, Gessner, Sleidan u. a. - Die Platte des Vorderdeckels zeigt das Porträt Karls des V. mit dem Stecherzeichen „MB“ und dem Buchbindermonogramm „HR“; der Rückdeckel Johann Friedrich von Sachsen (unbez.; Haebler I, 374 I und 374 VII sowie S. 375). - „Der H. R. von 1560 kann vielleicht Hans Reinisch gewesen sein, der die Witwe des Georg Bernutz geheiratet hat und 1580 als Meister in Wittenberg gestorben ist“ (Haebler I, S. 375).
(Beschabt und bestoßen, t. mit reparierten Fehlstellen; eine Schließe fehlt, Gelenke angerissen. Durchgehend l. gebräunt, gering gebrauchs- und altersfleckig.)
VD 16 P228, P229, P230. BM, German 673. Adams P 179. Erste Ausgabe des Hauptwerkes des Baseler Stadtphysikus. Kaiser Maximilian II. erhob ihn dafür zum „Poeta laureatus“ und Pfalzgrafen. Insgesamt wurden nahezu 250 verschiedene Holzschnittporträts angefertigt , wobei die Bilder zu den Biographien der älteren Geschichte häufig wiederholt wurden und zudem reine Phantasiedarstellungen sind. - Hier mit dem häufig fehlenden dritten Teil, der deutsche Fürsten, Theologen, Humanisten und Gelehrte des 16. Jh. in authentischen Porträtierungen darstellt, so z. B. Stöfflin, Reuchlin, Fuchs, Gessner, Sleidan u. a. - Die Platte des Vorderdeckels zeigt das Porträt Karls des V. mit dem Stecherzeichen „MB“ und dem Buchbindermonogramm „HR“; der Rückdeckel Johann Friedrich von Sachsen (unbez.; Haebler I, 374 I und 374 VII sowie S. 375). - „Der H. R. von 1560 kann vielleicht Hans Reinisch gewesen sein, der die Witwe des Georg Bernutz geheiratet hat und 1580 als Meister in Wittenberg gestorben ist“ (Haebler I, S. 375).