Los 179
P. Lombardus, Sententiarum Textus. Köln 1513.
Schätzpreis
€ 1.500
Ausrufpreis
€ 1.000
Zuschlag
€ 1.200
Los:
179
Kategorie:
Alte Drucke bis 1600
Agricola, Daniel (Hrsg.): Petri Lombardi Parrhysiensis ecclesie quondam antistitis viri divinaru(m) reru(m) eruditissimi Sententiarum Textus ... Henrici de Flurimaria additio(n)es. Basel: A. Petri für L. Hornken in Köln 1513. 30,8 x 20,8 cm. Titel in Rot und Schwarz mit illustr. vierteiliger Hz.-Bordüre von Urs Graf, Hz.-Verlegermarke und einigen Hz.-Initialen. 4 nn., 213, 27 nn. Bll. Blindgepr. Schweinsleder auf 4 Bünden über Holzdeckeln mit 4 ornamentierten Buckeleckbeschlägen, 2 Schließenresten und 6 metallenen Blattweisern.
(Berieben und etwas fleckig. Rückdeckel gering bestoßen. Schließen verloren. Gelenke angebrochen. Ca. 8 cm lange Bezugsfehlstelle unter der oberen Schließenöse des Vorderdeckels. Rückenbezug am unteren Kapital eingerissen. Kleiner Bezugsdefekt am obersten Bund. Titel im w. Außenrand knittrig, fingerfleckig und gering wasserfleckig. Titel und erste 3 Bll. mit Wurmspuren im Bug, ohne Bild- bzw. Buchstabenverlust. Blatt 13 und ein Blatt des Registers mit Einriss im w. Fußsteg. Die letzten 8 Blätter des Registers mit Randdefekt. Vereinzelt gering wasserrandig, wurmstichig und altersfleckig. Wenig gebräunt.)
VD16 P 1872. Adams P 896. Hollstein XI, 288 (mit Abb.). - Erste von Petri gedruckte Ausgabe. Mit der seit 1512 verwendeten Bordüre von Urs Graf. - Die Sentenzen bilden das Hauptwerk des bedeutenden Scholastikers und Bischofs von Paris, Petrus Lombardus (um 1095-1160). Mit seinem Werk legte der „magister sententiarum“ den Grundstein für die systematische Theologie. Die Kommentierung seiner Sentenzen gehörte seit dem 13. Jahrhundert zum Kanon des Theologiestudiums.
(Berieben und etwas fleckig. Rückdeckel gering bestoßen. Schließen verloren. Gelenke angebrochen. Ca. 8 cm lange Bezugsfehlstelle unter der oberen Schließenöse des Vorderdeckels. Rückenbezug am unteren Kapital eingerissen. Kleiner Bezugsdefekt am obersten Bund. Titel im w. Außenrand knittrig, fingerfleckig und gering wasserfleckig. Titel und erste 3 Bll. mit Wurmspuren im Bug, ohne Bild- bzw. Buchstabenverlust. Blatt 13 und ein Blatt des Registers mit Einriss im w. Fußsteg. Die letzten 8 Blätter des Registers mit Randdefekt. Vereinzelt gering wasserrandig, wurmstichig und altersfleckig. Wenig gebräunt.)
VD16 P 1872. Adams P 896. Hollstein XI, 288 (mit Abb.). - Erste von Petri gedruckte Ausgabe. Mit der seit 1512 verwendeten Bordüre von Urs Graf. - Die Sentenzen bilden das Hauptwerk des bedeutenden Scholastikers und Bischofs von Paris, Petrus Lombardus (um 1095-1160). Mit seinem Werk legte der „magister sententiarum“ den Grundstein für die systematische Theologie. Die Kommentierung seiner Sentenzen gehörte seit dem 13. Jahrhundert zum Kanon des Theologiestudiums.