Los 408
H. v. Kleist, Amphitryon nach Moliere. Dresden 1807.
Schätzpreis
€ 1.500
Ausrufpreis
€ 1.000
Los:
408
Kategorie:
Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Amphitryon, ein Lustspiel nach Molière. Hrsg. von A. H. Müller. 17 x 10 cm. 1 Bl., VII, 184 SS. Pp. mit Rs. mit intarsiertem Buntpapierbezug auf den Deckeln mit Goldiletenumrahmung.
((Berieben. Feucht- und altersfleckig.))
Kleist, Heinrich von: Amphitryon, ein Lustspiel nach Molière. Hrsg. von A. H. Müller. Dresden: Arnold (1807). 17 x 10 cm. 1 Bl., VII, 184 SS. Pp. mit Rs. mit intarsiertem Buntpapierbezug auf den Deckeln mit Goldfiletenumrahmung.
(Berieben. Feucht- und altersfleckig.)
Semdner 2. Goed. VI, 100, 2. Brieger 1389. - Erste Ausgabe des berühmten Lustspiels, das erste, unter Kleists eigenem Namen veröffentlichte Werk. - "Adam Müller, der in Dresden damals Vorlesungen über die dramatische Kunst hielt, hatte das Manuskript von Kleists Freund Rühle von Lilienstern bekommen, dem es Kleist noch aus Königsberg zugeschickt hatte. Während Kleist als angeblicher Spion in Frankreich gefangen gehalten wurde, gab Adam Müller das Werk bei seinem eigenen Verleger Arnold heraus und versah es mit einer begeisternden Vorrede, ohne indes, wie er zunächst vorhatte, die 'äußere Ungeschliffenheit der Verse' wegzuschaffen. Das ist um so erfreulicher, als uns Kleists Stück nur in diesem Druck überliefert ist" (Semdner). - Eine Titelauflage erschien 1818.
((Berieben. Feucht- und altersfleckig.))
Kleist, Heinrich von: Amphitryon, ein Lustspiel nach Molière. Hrsg. von A. H. Müller. Dresden: Arnold (1807). 17 x 10 cm. 1 Bl., VII, 184 SS. Pp. mit Rs. mit intarsiertem Buntpapierbezug auf den Deckeln mit Goldfiletenumrahmung.
(Berieben. Feucht- und altersfleckig.)
Semdner 2. Goed. VI, 100, 2. Brieger 1389. - Erste Ausgabe des berühmten Lustspiels, das erste, unter Kleists eigenem Namen veröffentlichte Werk. - "Adam Müller, der in Dresden damals Vorlesungen über die dramatische Kunst hielt, hatte das Manuskript von Kleists Freund Rühle von Lilienstern bekommen, dem es Kleist noch aus Königsberg zugeschickt hatte. Während Kleist als angeblicher Spion in Frankreich gefangen gehalten wurde, gab Adam Müller das Werk bei seinem eigenen Verleger Arnold heraus und versah es mit einer begeisternden Vorrede, ohne indes, wie er zunächst vorhatte, die 'äußere Ungeschliffenheit der Verse' wegzuschaffen. Das ist um so erfreulicher, als uns Kleists Stück nur in diesem Druck überliefert ist" (Semdner). - Eine Titelauflage erschien 1818.