Los 103
A. v. Fersmann u. V. Goldschmidt, Der Diamant. Text- und Atlasbd. in 2 Bdn. Heidelberg 1911.
Schätzpreis
€ 500
Ausrufpreis
€ 360
Los:
103
Kategorie:
Der Diamant. Text- und Atlasband in 2 Bdn. 25,3 x 16,5 cm und 24,9 x 16,8 cm. Mit 43 t. farb. Tafeln u. zahlr. Abb. im Text. XVII, 274 SS., 1 Bl. OrBroschur in OrPp.-Schutzhülle mit Stoffschließe.
((Die Schutzhülle berieben, bestoßen, gebräunt und fleckig. Die Umschläge gebräunt und mit kleinerem Einriss am unteren Rücken. Die Buchblöcke nur am Kopf beschnitten. Mit wenigen Papierläsuren. Gering gebräunt und stellenweise alters- und gebrauchsfleckig. Mit wenigen hs. Marginalien in Bleistift.))
Fersmann, Alexander von / Goldschmidt, Victor: Der Diamant. Text- und Atlasband in 2 Bdn. Heidelberg: C. Winter 1911. 25,3 x 16,5 cm und 24,9 x 16,8 cm. Mit 43 t. farb. Tafeln u. zahlr. Abb. im Text. XVII, 274 SS., 1 Bl. OrBroschur in OrPp.-Schutzhülle mit Stoffschließe.
(Die Schutzhülle berieben, bestoßen, gebräunt und fleckig. Die Umschläge gebräunt und mit kleinerem Einriss am unteren Rücken. Die Buchblöcke nur am Kopf beschnitten. Mit wenigen Papierläsuren. Gering gebräunt und stellenweise alters- und gebrauchsfleckig. Mit wenigen hs. Marginalien in Bleistift.)
Das von den zwei führenden Mineralogen des frühen 20. Jahrhunderts verfasste Standardwerk zur Kristallographie. Alexander von Fersmann (1883-1945), russischer Mineraloge, Geochemiker und Kristallograph, studierte im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts einige Jahre in Heidelberg, wo er die Bekanntschaft mit dem dort lehrenden Victor Mordechai Goldschmidt (1853-1933) machte. Goldschmidt ist der Nachwelt nicht nur als vielfach geehrter Mineraloge und Kristallograph in Erinnerung geblieben. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit, deren Hauptwerk der 18-bändige „Atlas der Krystallformen“ gewesen ist, trat Goldschmidt als Kunst- und Wissenschaftsmäzen in Erscheinung. Er gründete mehrere wissenschaftliche Institute auch abseits seines Spezialgebiets und baute gemeinsam mit seiner Frau Leontine Goldschmidt die „Josefine und Eduard von Portheim Stiftung für Wissenschaft und Kunst“ auf. Die Arbeit Alexanders von Fersmann wurde besonders in Russland gewürdigt: Das Moskauer Mineralogische Museum „A. J. Fersmann“ und der von 1946-1991 von der Akademie der Wissenschaften der UdSSR und seit 1993 von der Russischen Akademie der Wissenschaften verliehene Fersmann-Preis sind nach ihm benannt. - Der Textband beinhaltet ein 402 Titel umfassendes Literaturverzeichnis zur Kristallographie des Diamanten u. v. m.
((Die Schutzhülle berieben, bestoßen, gebräunt und fleckig. Die Umschläge gebräunt und mit kleinerem Einriss am unteren Rücken. Die Buchblöcke nur am Kopf beschnitten. Mit wenigen Papierläsuren. Gering gebräunt und stellenweise alters- und gebrauchsfleckig. Mit wenigen hs. Marginalien in Bleistift.))
Fersmann, Alexander von / Goldschmidt, Victor: Der Diamant. Text- und Atlasband in 2 Bdn. Heidelberg: C. Winter 1911. 25,3 x 16,5 cm und 24,9 x 16,8 cm. Mit 43 t. farb. Tafeln u. zahlr. Abb. im Text. XVII, 274 SS., 1 Bl. OrBroschur in OrPp.-Schutzhülle mit Stoffschließe.
(Die Schutzhülle berieben, bestoßen, gebräunt und fleckig. Die Umschläge gebräunt und mit kleinerem Einriss am unteren Rücken. Die Buchblöcke nur am Kopf beschnitten. Mit wenigen Papierläsuren. Gering gebräunt und stellenweise alters- und gebrauchsfleckig. Mit wenigen hs. Marginalien in Bleistift.)
Das von den zwei führenden Mineralogen des frühen 20. Jahrhunderts verfasste Standardwerk zur Kristallographie. Alexander von Fersmann (1883-1945), russischer Mineraloge, Geochemiker und Kristallograph, studierte im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts einige Jahre in Heidelberg, wo er die Bekanntschaft mit dem dort lehrenden Victor Mordechai Goldschmidt (1853-1933) machte. Goldschmidt ist der Nachwelt nicht nur als vielfach geehrter Mineraloge und Kristallograph in Erinnerung geblieben. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit, deren Hauptwerk der 18-bändige „Atlas der Krystallformen“ gewesen ist, trat Goldschmidt als Kunst- und Wissenschaftsmäzen in Erscheinung. Er gründete mehrere wissenschaftliche Institute auch abseits seines Spezialgebiets und baute gemeinsam mit seiner Frau Leontine Goldschmidt die „Josefine und Eduard von Portheim Stiftung für Wissenschaft und Kunst“ auf. Die Arbeit Alexanders von Fersmann wurde besonders in Russland gewürdigt: Das Moskauer Mineralogische Museum „A. J. Fersmann“ und der von 1946-1991 von der Akademie der Wissenschaften der UdSSR und seit 1993 von der Russischen Akademie der Wissenschaften verliehene Fersmann-Preis sind nach ihm benannt. - Der Textband beinhaltet ein 402 Titel umfassendes Literaturverzeichnis zur Kristallographie des Diamanten u. v. m.