Los 292

J. W. v. Goethe, Wahlverwandtschaften. 2 Bde. Tübingen 1809.

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Los: 292
Kategorie: Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Die Wahlverwandtschaften. Ein Roman von Goethe. Erster [u.] Zweyter Theil in 2 Bden. 16 x 9,6 cm. 1 Bl., 302 SS. + 340 SS., SS. 303 - 306 (zu Tl. I). HLdr.

((Berieben und bestoßen. Feuchtfleckig, beide Titel mit Besitzerstempel.))

Goethe, Joh. Wolfg. v.: Die Wahlverwandtschaften. Ein Roman von Goethe. Erster [u.] Zweyter Theil in 2 Bdn. Tübingen: Cotta 1809. 16 x 9,6 cm. 1 Bl., 302 SS. + 340 SS., SS. 303 - 306 (zu Tl. I). HLdr.

(Berieben und bestoßen. Feuchtfleckig, beide Titel mit Besitzerstempel. Die letzten beiden Textblätter aus dem ersten Teil sind hinten im zweiten Teil angebunden. Einrisse, bzw. Randausrisse auf S. 21, 130 und 141 des ersten Teils.)

Hagen, 327 D1. Goedeke IV/3, 388,181. Kippenberg I, 384. - Erste Ausgabe. - Ursprünglich als Novelleneinlage für 'Wilhelm Meisters Wanderjahre' geplant, wuchs die aus Goethes Neigung zu Wilhelmine Herzlieb entsprungene Dichtung schnell zu einem eigenen Roman an. Der Titel bezieht sich auf einen Begriff aus den Naturwissenschaften: Mit 'Wahlverwandtschaft' bezeichnet man die Eigenschaft verschiedener chemischer Elemente, bei der Annäherung anderer Stoffe plötzlich ihre bestehende Verbindung zu lösen und sich mit den neu hinzugetretenen Elementen gleichsam 'wahlverwandtschaftlich' zu vereinigen. Goethe übertrug dieses Kräftespiel von Anziehung und Abstoßung auf menschliche Verhältnisse, um das Problem von Freiheit und Notwendigkeit im sittlichen Bereich darzustellen (vgl. KLL 10117).