Los 241

Ph. Melanchthon. Philosophiae moralis epitome. Lyon 1538

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€ 720
Los: 241
Kategorie: Alte Drucke bis 1600
Philosophiae moralis epitome. 16 x 10,4 cm. Mit 2 Hz.-Druckermarken. 147 SS., 1 nn. S. Späteres Pgt. mit Rt.

((Titel mit Wasserrand und hs. Namenszug.))

Melanchthon, Philipp: Philosophiae moralis epitome. Lyon: Seb. Gryphius 1538. 16 x 10,4 cm. Mit 2 Hz.-Druckermarken. 147 SS., 1 nn. S. Späteres Pgt. mit Rt.

(Titel mit Wasserrand und hs. Namenszug.)

Baudrier VIII, 120. Vgl. Hartfelder Nr. 267 (EA Straßbg. 1538). - Melanchthons moralphilosophische Abhandlung erstmals im selben Jahr zuerst in Straßburg bei Mylius erschienen. - "Als der Sturm und Drang der ersten Reformationsjahre sich allmählich legte und Melanchthon durch seinen Beruf immer wieder auf Aritsoteles kam, da befreite er sich allmählich von dem Druck der rein religiösen Grundaunschauung und kehrte zur Behauptung der Willensfreiheit zurück, die er anfangs in den Loci theologici und anderen Schriften geleugnet hatte. Damit war aber auch der Boden und die erste Vorraussetzung für den Aufbau einer Sittenlehre, die nicht ausschließlich theologisch ist, gewonnen, und so hat sich Melanchthon seit der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre vielfach mit Ethik beschäftigt, zum Teil in eigenen Schriften, wie Philosophiae moralis epitome ... " (Hartfelder S. 231).