Los 233
G. Hollen, Praeceptorium divinae legis. Köln: Koelhoff 1489.
Schätzpreis
€ 2.000
Ausrufpreis
€ 1.400
Los:
233
Kategorie:
Alte Drucke bis 1600
Praeceptorium divinae legis. 26,8 x 19,4 cm. 231 Bll. (10 Bll., CCXXI gez. Bll., ohne 1 w. Bl. am Schluss). Zweispaltig zu 45 Zeilen; got. Typen. Leerräume für Initialen nicht ausgefüllt. HLdr. des 18. Jhs. mit Rs.
((Einband stark berieben, Rücken mit kl. Defekten. Teilw. im Bundsteg und im unteren Rand leicht bis mäßig wasserrandig. Auf dem Titel und auf zwei weiteren Bll. alter Bibliotheksstempel, davon zwei mit mod. Abgabestempel.))
Hollen, Gottschalcus: Praeceptorium divinae legis. [Köln]: Johann Koelhoff d.Ä., 1489.
26,8 x 19,4 cm. 231 Bll. (10 Bll., CCXXI gez. Bll., ohne 1 w. Bl. am Schluss). Zweispaltig zu 45 Zeilen; got. Typen. Leerräume für Initialen nicht ausgefüllt. HLdr. des 18. Jhs. mit Rs.
(Einband stark berieben, Rücken mit kl. Defekten. Teilw. im Bundsteg und im unteren Rand leicht bis mäßig wasserrandig. Auf dem Titel und auf zwei weiteren Bll. alte Bibliotheksstempel, davon zwei mit mod. Abgabestempel.)
GW 12893. H 8768. Voulliéme Köln 591. - Der Augustiner-Eremit Gottschalk Hollen, geb. um 1411 in Körbeke bei Soest, gest. 1496 als Prediger, Lektor und Prior in Osnabrück, erfreute sich besonders als volkstümlicher Prediger großer Beliebtheit. Das 'Praeceptorium divinae legis', ein Handbuch zur Exegese aus der Bibel und zur Interpretation der göttlichen Gesetze, erstmals 1481 in Köln erschienen, war mit sechs Drucken bis 1521 sein verbreitetstes Werk.
Am Schluss findet sich der zeitgenössische Besitzeintrag "Conradus Cruse me usus este". Mit Stempeln der 'Bibl. Paulina' und Abgabestempeln der Universitätsbibliothek Münster. - Ein "Conradus Cruse" ist z.B. 1431 an der Universität Rostock nachweisbar, wo er zum Magister promovierte.
Sehr selten, diese Ausgabe zuletzt 1972 im Jahrbuch d. Auktionspreise.
((Einband stark berieben, Rücken mit kl. Defekten. Teilw. im Bundsteg und im unteren Rand leicht bis mäßig wasserrandig. Auf dem Titel und auf zwei weiteren Bll. alter Bibliotheksstempel, davon zwei mit mod. Abgabestempel.))
Hollen, Gottschalcus: Praeceptorium divinae legis. [Köln]: Johann Koelhoff d.Ä., 1489.
26,8 x 19,4 cm. 231 Bll. (10 Bll., CCXXI gez. Bll., ohne 1 w. Bl. am Schluss). Zweispaltig zu 45 Zeilen; got. Typen. Leerräume für Initialen nicht ausgefüllt. HLdr. des 18. Jhs. mit Rs.
(Einband stark berieben, Rücken mit kl. Defekten. Teilw. im Bundsteg und im unteren Rand leicht bis mäßig wasserrandig. Auf dem Titel und auf zwei weiteren Bll. alte Bibliotheksstempel, davon zwei mit mod. Abgabestempel.)
GW 12893. H 8768. Voulliéme Köln 591. - Der Augustiner-Eremit Gottschalk Hollen, geb. um 1411 in Körbeke bei Soest, gest. 1496 als Prediger, Lektor und Prior in Osnabrück, erfreute sich besonders als volkstümlicher Prediger großer Beliebtheit. Das 'Praeceptorium divinae legis', ein Handbuch zur Exegese aus der Bibel und zur Interpretation der göttlichen Gesetze, erstmals 1481 in Köln erschienen, war mit sechs Drucken bis 1521 sein verbreitetstes Werk.
Am Schluss findet sich der zeitgenössische Besitzeintrag "Conradus Cruse me usus este". Mit Stempeln der 'Bibl. Paulina' und Abgabestempeln der Universitätsbibliothek Münster. - Ein "Conradus Cruse" ist z.B. 1431 an der Universität Rostock nachweisbar, wo er zum Magister promovierte.
Sehr selten, diese Ausgabe zuletzt 1972 im Jahrbuch d. Auktionspreise.