Los 308
D. Defoe, Des welt-berühmten ... Robison Crusoe Leben. 2 Teile in 1 Bd. Ffm., Lpz. + Nürnberg 1727-28.
Schätzpreis
€ 900
Ausrufpreis
€ 600
Los:
308
Kategorie:
Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Des welt-berühmten Engelländers Robinson Crusoe Leben und gantz ungemeine Begenheiten. 2 Tle. in 1 Bd. 16,3 x 10 cm. Mit 2 gest. Front. und 12 Kupfertafeln. 3 Bll., 424 SS.; 7 Bll., 445 SS. HLdr. mit Rt.
((Berieben und bestoßen, Gebrauchsspuren, Lederbezug mit Defekten. 2 Blätter mit Eckabrissen, davon 1 mit Buchstabenverlust. Frontispiz verso im unteren Teil mit ca. 3 cm Papierstreifen unterlegt. Gebrauchs- und etwas altersfleckig).)
Defoe, Daniel: Des welt-berühmten Engelländers Robinson Crusoe Leben und gantz ungemeine Begenheiten. 2 Tle. in 1 Bd. Frankfurt und Leipzig / Nürnberg A. J. Felßecker 1727-28. 16,3 x 10 cm. Mit 2 gest. Front. und 12 Kupfertafeln. 3 Bll., 424 SS.; 7 Bll., 445 SS. HLdr. mit Rt.
(Berieben und bestoßen, Gebrauchsspuren, Lederbezug mit Defekten. 2 Blätter mit Eckabrissen, davon 1 mit Buchstabenverlust. Frontispiz verso im unteren Teil mit ca. 3 cm Papierstreifen unterlegt. Gebrauchs- und etwas altersfleckig).
Deneke S. 31. Ullrich II, 61 (nur Teil II). - Erster Druck im Felßecker-Verlag, zugleich einer der frühesten deutschen Robinsondrucke seit der 1720 erschienenen Hamburger Erstausgabe und hier vorliegend in beiden Teilen (bei Ullrich nur T. II). Nach einem Verleger-Wettkampf zwischen Ostern 1720 und Ostern 1721, aus dem zwölf verschiedene deutsche Drucke hervorgingen, ging Felßecker schließlich als Sieger hervor, wodurch dieser vorliegende Druck nun als neue Ausgabe bezeichnet werden kann (Deneke S. 30). Bis 1738 erschienen bei Felßecker acht weitere, textidentische Ausgaben: "Sie bieten denselben Text, dieselben Kupfer, die mit jeder Neuausgabe immer unschöner werden, um schließlich in entsetzlicher Plumpheit zu endigen. Man kann beinahe von einer Stereotyp-Ausgabe reden, die immer rein mechanisch ohne textliche Pflege wieder abgedruckt wird" (Deneke S. 31). Teil I ist ein nahezu identischer Wiederabdruck der Felßecker'schen Ausgabe von 1720, mit einem Unterschied: Die Verlagsfirma ist hinzugefügt, allerdings nicht mit dem richtigen Sitz der Firma, Nürnberg, sondern mit den Messeorten Frankfurt und Leipzig. Diese Eigentümlichkeit wird auch bei den späteren Auflagen beibehalten, Deneke findet hierfür keine plausible Erklärung (s. S. 32).
((Berieben und bestoßen, Gebrauchsspuren, Lederbezug mit Defekten. 2 Blätter mit Eckabrissen, davon 1 mit Buchstabenverlust. Frontispiz verso im unteren Teil mit ca. 3 cm Papierstreifen unterlegt. Gebrauchs- und etwas altersfleckig).)
Defoe, Daniel: Des welt-berühmten Engelländers Robinson Crusoe Leben und gantz ungemeine Begenheiten. 2 Tle. in 1 Bd. Frankfurt und Leipzig / Nürnberg A. J. Felßecker 1727-28. 16,3 x 10 cm. Mit 2 gest. Front. und 12 Kupfertafeln. 3 Bll., 424 SS.; 7 Bll., 445 SS. HLdr. mit Rt.
(Berieben und bestoßen, Gebrauchsspuren, Lederbezug mit Defekten. 2 Blätter mit Eckabrissen, davon 1 mit Buchstabenverlust. Frontispiz verso im unteren Teil mit ca. 3 cm Papierstreifen unterlegt. Gebrauchs- und etwas altersfleckig).
Deneke S. 31. Ullrich II, 61 (nur Teil II). - Erster Druck im Felßecker-Verlag, zugleich einer der frühesten deutschen Robinsondrucke seit der 1720 erschienenen Hamburger Erstausgabe und hier vorliegend in beiden Teilen (bei Ullrich nur T. II). Nach einem Verleger-Wettkampf zwischen Ostern 1720 und Ostern 1721, aus dem zwölf verschiedene deutsche Drucke hervorgingen, ging Felßecker schließlich als Sieger hervor, wodurch dieser vorliegende Druck nun als neue Ausgabe bezeichnet werden kann (Deneke S. 30). Bis 1738 erschienen bei Felßecker acht weitere, textidentische Ausgaben: "Sie bieten denselben Text, dieselben Kupfer, die mit jeder Neuausgabe immer unschöner werden, um schließlich in entsetzlicher Plumpheit zu endigen. Man kann beinahe von einer Stereotyp-Ausgabe reden, die immer rein mechanisch ohne textliche Pflege wieder abgedruckt wird" (Deneke S. 31). Teil I ist ein nahezu identischer Wiederabdruck der Felßecker'schen Ausgabe von 1720, mit einem Unterschied: Die Verlagsfirma ist hinzugefügt, allerdings nicht mit dem richtigen Sitz der Firma, Nürnberg, sondern mit den Messeorten Frankfurt und Leipzig. Diese Eigentümlichkeit wird auch bei den späteren Auflagen beibehalten, Deneke findet hierfür keine plausible Erklärung (s. S. 32).