Los 289
H. Hoffmann, Der Struwwelpeter. 5.-23. Aufl. Frankfurt ca. 1856.
Schätzpreis
€ 250
Ausrufpreis
€ 180
Los:
289
Kategorie:
Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Der Struwwelpeter oder lustige Geschichten und drollige Bilder. 23,6 x 18 cm. 24 gez. Bll., einseitig bedruckt und auf grauen Halbkarton aufgezogen. Mit Illustrationen in kolorierter Lithographie. HLdr. um 1856. Ohne den OrEinband.
((Einband und Buchblock mit starken Gebrauchsschäden. Defekte an Rücken und Deckelbezügen. Zwei Bll. später unsachgemäß mit braunen Papierstreifen angefalzt, ein Bl. lose. Die letzten zwei Bll. vertauscht: Das letzte Bl.von 'Hanns Guck-in-die-Luft" hinter den 'Fliegenden Robert' in den Innendeckel geklebt. Das Bild des Struwwelpeter mit Bildverlust durch Verklebung auf die Gegenseite. Das letzte Bl. der 'Schwarzen Buben' mit längerem unterlegten Einriss, ein weiteres Bl. mit kl. Einriss im Bund, das letzte in den Deckel geklebte Bl. mit Defekt an der unteren Ecke. Im Ganzen stärker fingerfleckig, das Kolorit oft verwischt.))
Hoffmann, Heinrich: Der Struwwelpeter oder lustige Geschichten und drollige Bilder. [Frankfurt a. M.: Literarische Anstalt, zwischen 1847 u. 1856]. 23,6 x 18 cm. 24 gez. Bll., einseitig bedruckt und auf grauen Halbkarton aufgezogen. Mit Illustrationen in kolorierter Lithographie. HLdr. um 1856. Ohne den OrEinband.
(Einband und Buchblock mit starken Gebrauchsschäden. Defekte an Rücken und Deckelbezügen. Zwei Bll. später unsachgemäß mit braunen Papierstreifen angefalzt, ein Bl. lose. Die letzten zwei Bll. vertauscht: Das letzte Bl. von 'Hanns Guck-in-die-Luft" hinter den 'Fliegenden Robert' in den Innendeckel geklebt. Das Bild des Struwwelpeter mit Bildverlust durch Verklebung auf die Gegenseite. Das letzte Bl. der 'Schwarzen Buben' mit längerem unterlegten Einriss, ein weiteres Bl. mit kl. Einriss im Bund, das letzte in den Deckel geklebte Bl. mit Defekt an der unteren Ecke. Im Ganzen stärker fingerfleckig, das Kolorit oft verwischt.)
Seebaß I, 934. Wegehaupt 992. Bilderwelt 1733. Vgl. Sauer in: Schiefertafel VIII/1, S. 24ff. - Exemplar der ersten Struwwelpeter-Fassung, die in der vorliegenden, alle Geschichten enthaltenden Form erstmals mit der 5. Auflage 1847 erscheint. Ende 1859 erscheint die 28. Auflage in einem künstlerisch völlig neu gestalteten Gewand, indem die in den Jahren 1844-46 entstandenen naiv-dilettantischen Zeichnungen weitgehend durch ausgefeilte, künstlerisch "verbesserte" Kompositionen ersetzt wurden; mit dieser Auflage wurden die Lithographien durch Holzstiche ersetzt. - Unser Exemplar enthält einen Besitzeintrag von 1856, wird also zwischen 1847 und spätestens 1856 zu datieren sein. Der Einbandtitel, der bei der genaueren Datierung behilflich sein könnte, ist wie in den meisten frühen Exemplaren nicht mehr vorhanden.
((Einband und Buchblock mit starken Gebrauchsschäden. Defekte an Rücken und Deckelbezügen. Zwei Bll. später unsachgemäß mit braunen Papierstreifen angefalzt, ein Bl. lose. Die letzten zwei Bll. vertauscht: Das letzte Bl.von 'Hanns Guck-in-die-Luft" hinter den 'Fliegenden Robert' in den Innendeckel geklebt. Das Bild des Struwwelpeter mit Bildverlust durch Verklebung auf die Gegenseite. Das letzte Bl. der 'Schwarzen Buben' mit längerem unterlegten Einriss, ein weiteres Bl. mit kl. Einriss im Bund, das letzte in den Deckel geklebte Bl. mit Defekt an der unteren Ecke. Im Ganzen stärker fingerfleckig, das Kolorit oft verwischt.))
Hoffmann, Heinrich: Der Struwwelpeter oder lustige Geschichten und drollige Bilder. [Frankfurt a. M.: Literarische Anstalt, zwischen 1847 u. 1856]. 23,6 x 18 cm. 24 gez. Bll., einseitig bedruckt und auf grauen Halbkarton aufgezogen. Mit Illustrationen in kolorierter Lithographie. HLdr. um 1856. Ohne den OrEinband.
(Einband und Buchblock mit starken Gebrauchsschäden. Defekte an Rücken und Deckelbezügen. Zwei Bll. später unsachgemäß mit braunen Papierstreifen angefalzt, ein Bl. lose. Die letzten zwei Bll. vertauscht: Das letzte Bl. von 'Hanns Guck-in-die-Luft" hinter den 'Fliegenden Robert' in den Innendeckel geklebt. Das Bild des Struwwelpeter mit Bildverlust durch Verklebung auf die Gegenseite. Das letzte Bl. der 'Schwarzen Buben' mit längerem unterlegten Einriss, ein weiteres Bl. mit kl. Einriss im Bund, das letzte in den Deckel geklebte Bl. mit Defekt an der unteren Ecke. Im Ganzen stärker fingerfleckig, das Kolorit oft verwischt.)
Seebaß I, 934. Wegehaupt 992. Bilderwelt 1733. Vgl. Sauer in: Schiefertafel VIII/1, S. 24ff. - Exemplar der ersten Struwwelpeter-Fassung, die in der vorliegenden, alle Geschichten enthaltenden Form erstmals mit der 5. Auflage 1847 erscheint. Ende 1859 erscheint die 28. Auflage in einem künstlerisch völlig neu gestalteten Gewand, indem die in den Jahren 1844-46 entstandenen naiv-dilettantischen Zeichnungen weitgehend durch ausgefeilte, künstlerisch "verbesserte" Kompositionen ersetzt wurden; mit dieser Auflage wurden die Lithographien durch Holzstiche ersetzt. - Unser Exemplar enthält einen Besitzeintrag von 1856, wird also zwischen 1847 und spätestens 1856 zu datieren sein. Der Einbandtitel, der bei der genaueren Datierung behilflich sein könnte, ist wie in den meisten frühen Exemplaren nicht mehr vorhanden.