Lot 272
E. Grützner. 6 Autographen (Konvolut).
Estimate
€ 400
Starting Price
€ 300
Hammer Price
€ 300
Lot:
272
Category:
Manuscripts and autographs
GRÜTZNER, EDUARD THEODOR VON (1846 Groß-Karlowitz - 1925 München)
6 Autographen des Münchener Malers.
1) Eigenhändige Briefkarte mit Unterschrift („Ed. Grützner“). „M[ünchen]“, 7. Februar 1892. 1 Blatt. 8,9 x 11,1 cm. - „Lieber Freund! Du würdest mir und meiner Frau eine große Freude bereiten, wenn Du kommenden Faschings-Dienstag abend bei uns zubringen möchtest. Maskieren ist diesmal nicht nötig. Herren u. Damen erhalten von mir geschneiderte Mützen und Hüte. Einer baldigen Zusage sieht entgegen Dein Dich herzlichst grüßender E. Grützner“.
2) Eigenhändiger Brief mit Unterschrift („Ed. Grützner“). „M[ünchen]“, 29. Januar 1888. 1 Blatt. 17,7 x 11 cm. - „Geehrtester Herr! Ihre Mittheilung hat mich sehr überrascht und bedaure ich Ihren Weggang von hier aufs Lebhafteste. Wegen einer sehr dringenden Arbeit bin ich für die nächste Woche noch [...] an das Atelier gebunden u. werde mir erlauben später betreffs Besichtigung der Sachen anzufragen“. (Montagespuren verso.)
3) Eigenhändige Briefkarte mit Unterschrift („Ed. Grützner“). „M[ünchen]“, 23. März 1887. 1 Blatt. 13,4 x 17,2 cm. - „Geehrtester Herr! Es würde mich sehr freuen wenn Sie mit Ihrer Frau gemahlin so viel Zeit erübrigen könnten ein neues Bild von mir im Atelier zu besichtigen. Vielleicht Samstag nachmitt. zwischen 1-4 Uhr?“. (Im Mittelfalz eingerissen.)
4) Eigenhändiger Brief mit Unterschrift („Ed. Grützner“). München, 27. Januar 1877. 1 gefaltetes Doppelblatt (2 beschriebene Seiten). 18 x 11,4 cm. - An den Kunsthändler Rudolph Lepke (1845-1904): „Seit Jahren habe ich nichts in Wien ausgestellt u. werde neuerdings wiederholt von der dortigen Genossenschaft angegangen doch diese Jahresausstellung zu beschicken, die im März im Künstlerhause eröffnet werden soll. [...] Es liegt mir sehr viel daran diesesmal in Wien vertreten zu sein u. halte gerade das Gebetläuten für dort sehr geeignet, da es im Süden jedenfalls besser verstanden wird wie im Norden in welchem bierbrauende Klöster nicht existieren. [...]“.
5) Eigenhändiger Brief mit Unterschrift („Eduard“). München, 19. Oktober 1874. 1 Blatt.13,4 x 8,5 cm. - An seinen Onkel: „Solltest du von der ‚Unfehlbaren Niederlage‘ ein Exemplar vorräthig haben, so bitte ich es Ueberbringer dieser Zeilen mitzugeben! [...]“.
6) Visitenkarte mit eigenhändiger Beschriftung verso. Ohne Ortsangabe und Datierung. 1 Blatt. 5 x 9,1 cm. - „Will sehen ob ich unter der Menge Briefe die richtige Adresse finde“. Darunter die Adresse Lepkes notiert. (Eine Ecke der Karte beschädigt.)
Eduard von Grützner gilt neben Carl Spitzweg und Franz von Defregger als bedeutendster Genremaler Münchens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seine detailverliebten und mit launigen Szenen gestalteten Klosterbilder erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.
6 Autographen des Münchener Malers.
1) Eigenhändige Briefkarte mit Unterschrift („Ed. Grützner“). „M[ünchen]“, 7. Februar 1892. 1 Blatt. 8,9 x 11,1 cm. - „Lieber Freund! Du würdest mir und meiner Frau eine große Freude bereiten, wenn Du kommenden Faschings-Dienstag abend bei uns zubringen möchtest. Maskieren ist diesmal nicht nötig. Herren u. Damen erhalten von mir geschneiderte Mützen und Hüte. Einer baldigen Zusage sieht entgegen Dein Dich herzlichst grüßender E. Grützner“.
2) Eigenhändiger Brief mit Unterschrift („Ed. Grützner“). „M[ünchen]“, 29. Januar 1888. 1 Blatt. 17,7 x 11 cm. - „Geehrtester Herr! Ihre Mittheilung hat mich sehr überrascht und bedaure ich Ihren Weggang von hier aufs Lebhafteste. Wegen einer sehr dringenden Arbeit bin ich für die nächste Woche noch [...] an das Atelier gebunden u. werde mir erlauben später betreffs Besichtigung der Sachen anzufragen“. (Montagespuren verso.)
3) Eigenhändige Briefkarte mit Unterschrift („Ed. Grützner“). „M[ünchen]“, 23. März 1887. 1 Blatt. 13,4 x 17,2 cm. - „Geehrtester Herr! Es würde mich sehr freuen wenn Sie mit Ihrer Frau gemahlin so viel Zeit erübrigen könnten ein neues Bild von mir im Atelier zu besichtigen. Vielleicht Samstag nachmitt. zwischen 1-4 Uhr?“. (Im Mittelfalz eingerissen.)
4) Eigenhändiger Brief mit Unterschrift („Ed. Grützner“). München, 27. Januar 1877. 1 gefaltetes Doppelblatt (2 beschriebene Seiten). 18 x 11,4 cm. - An den Kunsthändler Rudolph Lepke (1845-1904): „Seit Jahren habe ich nichts in Wien ausgestellt u. werde neuerdings wiederholt von der dortigen Genossenschaft angegangen doch diese Jahresausstellung zu beschicken, die im März im Künstlerhause eröffnet werden soll. [...] Es liegt mir sehr viel daran diesesmal in Wien vertreten zu sein u. halte gerade das Gebetläuten für dort sehr geeignet, da es im Süden jedenfalls besser verstanden wird wie im Norden in welchem bierbrauende Klöster nicht existieren. [...]“.
5) Eigenhändiger Brief mit Unterschrift („Eduard“). München, 19. Oktober 1874. 1 Blatt.13,4 x 8,5 cm. - An seinen Onkel: „Solltest du von der ‚Unfehlbaren Niederlage‘ ein Exemplar vorräthig haben, so bitte ich es Ueberbringer dieser Zeilen mitzugeben! [...]“.
6) Visitenkarte mit eigenhändiger Beschriftung verso. Ohne Ortsangabe und Datierung. 1 Blatt. 5 x 9,1 cm. - „Will sehen ob ich unter der Menge Briefe die richtige Adresse finde“. Darunter die Adresse Lepkes notiert. (Eine Ecke der Karte beschädigt.)
Eduard von Grützner gilt neben Carl Spitzweg und Franz von Defregger als bedeutendster Genremaler Münchens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seine detailverliebten und mit launigen Szenen gestalteten Klosterbilder erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.