Lot 271
F. Götze. Konvolut Musikmanuskripte. Zwischen 1895 u. 1915.
Estimate
€ 3.000
Starting Price
€ 2.000
Hammer Price
€ 2.000
Lot:
271
Category:
Manuscripts and autographs
GÖTZE, FRANZ (1859 Weimar - 1934 Amsterdam)
Umfangreiche Sammlung von Musikmanuskripten. Ca. 500 lose Blätter, 9 gebundene Manuskripte (von den gebundenen Manuskripten 2 gedruckt) sowie einige gedruckte, im Selbstverlag erschienene Orchesternoten zu Werken Franz Götzes. Meist im Folioformat. Entstehungszeitraum: zwischen 1895 und 1915.
(Unsortiertes Konvolut. Mit unterschiedlich starken Alters- und Gebrauchsspuren.)
Franz Götze war ein deutscher Theaterkapellmeister und Komponist. Der Sohn des Weimarer Korepetitors und Theaterkapellmeisters in Magdeburg, Carl Götze (1836-1887), lebte und arbeitete zunächst in Berlin und trat später eine Stelle als Theaterkapellmeister in Amsterdam an. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Opern „Utopia“ und „Die Rose von Thiessow“, die beide auf Texten Paul Wendts beruhen, der Bühnenstücke mit Bezug zur Geschichte Pommerns veröffentlichte. - Weitgehend unerschlossenes, in den Niederlanden entdecktes Nachlasskonvolut. Eine Fundgrube für Musikliebhaber mit wohl einigen bisher unbekannten Kompositionen Götzes. - Eine Sortierung der Einzelblätter und eine Überprüfung auf Vollständigkeit der einzelnen Manuskripte konnte aufgrund des Umfangs nicht erfolgen. Interessenten werden gebeten, die Vorbesichtigungstermine wahrzunehmen.
Enthält u. a.:
- Musikmanuskript zu „Utopia“, einer Volksoper in 3 Aufzügen von Paul Wendt. 1891.
- Klavierauszug zu „Die Rose von Thiessow“. Manuskript den Bühnen gegenüber. Um 1895.
- Musikmanuskript zu „Rosa Margarethe. Märchen in 5 Bildern“. Um 1906.
- Partitur zu „Der Liebeslehrling“, einer Operette in 3 Akten von Pordes-Milo und Georg Runsky.
- Musikmanuskript zu „Ludwig's Hymne“, einer für Doppel-Männerchor und großes Orchester geschriebenen Jubelhymne für Kaiser Wilhelm I.
- Charakterstück für Pianoforte zu „Haschemännchen“.
- Partitur zur „Katzenpolka“.
- Charakterstück für Violine und Klavier zu „Waldeinsamkeit“.
- Partitur zur Ballettfantasie „Woudsprookje (Waldmärchen)“.
- Musikmanuskript zu „Arkona“, einem Musikdrama in 3 Akten. 1914.
- Ouvertüre zur Oper „Arkona“. Klavierauszug zu vier Händen.
- Klavierauszug zum Märchenspiel in Tanzform „Der Rattenfänger“. - Mit Widmung an Götzes Tochter Johanna „Hansi“ Elisabeth und Unterschrift von Franz Götze auf dem Titelblatt, datiert 31. Mai 1900.
- Klavierauszug zu „Lob der Frauen“ von Alexander Cialliano.
- PIanoforte zu „Füll mir den Becher“, einer Dichtung von Otfried Hagen. - Vorhanden sind weitere Manuskripte zu Stücken von Ottfried Hagen, u. a. zu „Leichtes Blut“, „Furio!“, „Vergebliches Ständchen“ und „Gute Nacht“.
- „Variationen über das Volkslied ‚Aus der Jugendzeit‘“, Pianofortestimme.
- Klavierauszug zu „Stimmrecht-Weibchen“, einer Schwankoperette in 3 Akten von Marion und Marcel Corma.
Außerdem:
- Götze, Carl. Musikmanuskript zu „Dunja oder Der Schatz des Königs von Basra“. 250 SS. in blauer Tinte auf Notenpapier. In Halbleinen gebunden. Auf dem letzten Blatt verso von Carl Götze unterzeichnet.
- Götze, Carl. Musikmanuskript „Trio für Pianoforte, Violine und Cello. Op. 115“.
- Götze, Carl. Klavierbegleitung zu „Kennst du das Meer?“. Op. 185.
- Götze, Carl. Musikmanuskript zu „Früh auf“, einem Marsch mit 29 Orchesterstimmen.
- Götze, Carl. Musikmanuskript zu dem Marsch „Am Strande!“.
- Götze, Carl. Musikmanuskript „Romanze für Fagott solo“.
- Lobe, J. C.: Lehrbuch der musikalischen Komposition. Zweiter Band. Die Lehre von der Intrumentation. Leipzig: Breitkopf und Härtel 1878. - Mit eigenhändigem Besitzvermerk Franz Götzes auf dem Titel.
- Konfirmationsalbum für Tochter Johanna Elisabeth mit handschriftlichen Erinnerungsworten von Familienmitgliedern. 5 Blatt. April 1905. - Stark lädiertes, in Einzelblättern vorliegendes Album.
Umfangreiche Sammlung von Musikmanuskripten. Ca. 500 lose Blätter, 9 gebundene Manuskripte (von den gebundenen Manuskripten 2 gedruckt) sowie einige gedruckte, im Selbstverlag erschienene Orchesternoten zu Werken Franz Götzes. Meist im Folioformat. Entstehungszeitraum: zwischen 1895 und 1915.
(Unsortiertes Konvolut. Mit unterschiedlich starken Alters- und Gebrauchsspuren.)
Franz Götze war ein deutscher Theaterkapellmeister und Komponist. Der Sohn des Weimarer Korepetitors und Theaterkapellmeisters in Magdeburg, Carl Götze (1836-1887), lebte und arbeitete zunächst in Berlin und trat später eine Stelle als Theaterkapellmeister in Amsterdam an. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Opern „Utopia“ und „Die Rose von Thiessow“, die beide auf Texten Paul Wendts beruhen, der Bühnenstücke mit Bezug zur Geschichte Pommerns veröffentlichte. - Weitgehend unerschlossenes, in den Niederlanden entdecktes Nachlasskonvolut. Eine Fundgrube für Musikliebhaber mit wohl einigen bisher unbekannten Kompositionen Götzes. - Eine Sortierung der Einzelblätter und eine Überprüfung auf Vollständigkeit der einzelnen Manuskripte konnte aufgrund des Umfangs nicht erfolgen. Interessenten werden gebeten, die Vorbesichtigungstermine wahrzunehmen.
Enthält u. a.:
- Musikmanuskript zu „Utopia“, einer Volksoper in 3 Aufzügen von Paul Wendt. 1891.
- Klavierauszug zu „Die Rose von Thiessow“. Manuskript den Bühnen gegenüber. Um 1895.
- Musikmanuskript zu „Rosa Margarethe. Märchen in 5 Bildern“. Um 1906.
- Partitur zu „Der Liebeslehrling“, einer Operette in 3 Akten von Pordes-Milo und Georg Runsky.
- Musikmanuskript zu „Ludwig's Hymne“, einer für Doppel-Männerchor und großes Orchester geschriebenen Jubelhymne für Kaiser Wilhelm I.
- Charakterstück für Pianoforte zu „Haschemännchen“.
- Partitur zur „Katzenpolka“.
- Charakterstück für Violine und Klavier zu „Waldeinsamkeit“.
- Partitur zur Ballettfantasie „Woudsprookje (Waldmärchen)“.
- Musikmanuskript zu „Arkona“, einem Musikdrama in 3 Akten. 1914.
- Ouvertüre zur Oper „Arkona“. Klavierauszug zu vier Händen.
- Klavierauszug zum Märchenspiel in Tanzform „Der Rattenfänger“. - Mit Widmung an Götzes Tochter Johanna „Hansi“ Elisabeth und Unterschrift von Franz Götze auf dem Titelblatt, datiert 31. Mai 1900.
- Klavierauszug zu „Lob der Frauen“ von Alexander Cialliano.
- PIanoforte zu „Füll mir den Becher“, einer Dichtung von Otfried Hagen. - Vorhanden sind weitere Manuskripte zu Stücken von Ottfried Hagen, u. a. zu „Leichtes Blut“, „Furio!“, „Vergebliches Ständchen“ und „Gute Nacht“.
- „Variationen über das Volkslied ‚Aus der Jugendzeit‘“, Pianofortestimme.
- Klavierauszug zu „Stimmrecht-Weibchen“, einer Schwankoperette in 3 Akten von Marion und Marcel Corma.
Außerdem:
- Götze, Carl. Musikmanuskript zu „Dunja oder Der Schatz des Königs von Basra“. 250 SS. in blauer Tinte auf Notenpapier. In Halbleinen gebunden. Auf dem letzten Blatt verso von Carl Götze unterzeichnet.
- Götze, Carl. Musikmanuskript „Trio für Pianoforte, Violine und Cello. Op. 115“.
- Götze, Carl. Klavierbegleitung zu „Kennst du das Meer?“. Op. 185.
- Götze, Carl. Musikmanuskript zu „Früh auf“, einem Marsch mit 29 Orchesterstimmen.
- Götze, Carl. Musikmanuskript zu dem Marsch „Am Strande!“.
- Götze, Carl. Musikmanuskript „Romanze für Fagott solo“.
- Lobe, J. C.: Lehrbuch der musikalischen Komposition. Zweiter Band. Die Lehre von der Intrumentation. Leipzig: Breitkopf und Härtel 1878. - Mit eigenhändigem Besitzvermerk Franz Götzes auf dem Titel.
- Konfirmationsalbum für Tochter Johanna Elisabeth mit handschriftlichen Erinnerungsworten von Familienmitgliedern. 5 Blatt. April 1905. - Stark lädiertes, in Einzelblättern vorliegendes Album.