Lot 249
Joseph und der Engel. Blatt mit Miniatur aus Historienbibel. Handschrift auf Papier. Schwäbisch, um 1460.
Estimate
€ 1.500
Starting Price
€ 1.000
Lot:
249
Category:
Joseph und der Engel. Blatt mit Miniatur aus einer Historienbibel. Deutsche Handschrift auf Papier. 1 Blatt. 240 x 157 mm, Schriftspiegel 215 x 130 mm. Text zu 31 Zeilen von einer Hand. Bastarda in brauner Tinte, Überschriften und zwei Lombarden in Rot. Schwäbische Schriftsprache.
Recto eine Miniatur in grün, blau und
((Blattränder etwas beschnitten, untere linke Ecke mit kl. Randdefekt. Ein längerer Enriss in der Blattmitte (Mantel des Engels) sowie kleinere Randeinrisse rückseitig mit Reparaturfilm ausgebessert.))
Joseph und der Engel. Blatt mit Miniatur aus einer Historienbibel. Schwäbisch (Ulm?), um 1460.
Deutsche Handschrift auf Papier. 1 Blatt. 240 x 157 mm, Schriftspiegel 215 x 130 mm. Text zu 31 Zeilen von einer Hand. Bastarda in brauner Tinte, Überschriften und zwei Lombarden in Rot. Schwäbische Schriftsprache.
Recto eine Miniatur in grün, blau und braun aquarellierter und gouachierter Federzeichnung über die gesamte Breite des Schreibraums, eingefasst von einem gelb getönten Rahmen, 158 x 143 mm.
Der Text beginnt mit der Überschrift "Also ain Engel joseph troste jn sinen grossen nötten", darüber die Kapitelnummer "XXVI" und endet verso Zeile 26 mit der Überschrift und dem Beginn (4 Zeilen) des folgenden Kapitels "Von dem gebette das maria tett do sy joseph solte neme[n] zu[o] der E". - Es handelt sich dabei um die Prosaauflösung des 'Marienlebens' von Bruder Philipp, wie sie in den neutestamentlichen Teil von Historienbibeln Eingang gefunden hat.
(Blattränder etwas beschnitten, untere linke Ecke mit kl. Randdefekt. Ein längerer Enriss in der Blattmitte (Mantel des Engels) sowie kleinere Randeinrisse rückseitig mit Reparaturfilm ausgebessert.)
Die sorgfältig und professionell ausgeführte Miniatur deutet zusammen mit der schwäbischen Schreibsprache auf eine Entstehung der Handschrift in einem Zentrum der Buchmalerei des 15. Jahrhunderts hin, wie wir es etwa in Ulm finden. - Der durch die Miniatur illustrierte Text beschreibt die Botschaft des Engels an Joseph: Nachdem dieser von den Priestern gedrängt worden war, Maria zur Frau zu nehmen und er Gott ob seiner geschworenen Keuschheit um Hilfe gebeten hatte, sandte Gott einen Engel zu ihm, der ihm seinen Willen verkündete, dass Joseph die von ihm auserwählte Maria zur Gemahlin nehmen und mit ihr eine keusche Ehe pflegen solle.
Recto eine Miniatur in grün, blau und
((Blattränder etwas beschnitten, untere linke Ecke mit kl. Randdefekt. Ein längerer Enriss in der Blattmitte (Mantel des Engels) sowie kleinere Randeinrisse rückseitig mit Reparaturfilm ausgebessert.))
Joseph und der Engel. Blatt mit Miniatur aus einer Historienbibel. Schwäbisch (Ulm?), um 1460.
Deutsche Handschrift auf Papier. 1 Blatt. 240 x 157 mm, Schriftspiegel 215 x 130 mm. Text zu 31 Zeilen von einer Hand. Bastarda in brauner Tinte, Überschriften und zwei Lombarden in Rot. Schwäbische Schriftsprache.
Recto eine Miniatur in grün, blau und braun aquarellierter und gouachierter Federzeichnung über die gesamte Breite des Schreibraums, eingefasst von einem gelb getönten Rahmen, 158 x 143 mm.
Der Text beginnt mit der Überschrift "Also ain Engel joseph troste jn sinen grossen nötten", darüber die Kapitelnummer "XXVI" und endet verso Zeile 26 mit der Überschrift und dem Beginn (4 Zeilen) des folgenden Kapitels "Von dem gebette das maria tett do sy joseph solte neme[n] zu[o] der E". - Es handelt sich dabei um die Prosaauflösung des 'Marienlebens' von Bruder Philipp, wie sie in den neutestamentlichen Teil von Historienbibeln Eingang gefunden hat.
(Blattränder etwas beschnitten, untere linke Ecke mit kl. Randdefekt. Ein längerer Enriss in der Blattmitte (Mantel des Engels) sowie kleinere Randeinrisse rückseitig mit Reparaturfilm ausgebessert.)
Die sorgfältig und professionell ausgeführte Miniatur deutet zusammen mit der schwäbischen Schreibsprache auf eine Entstehung der Handschrift in einem Zentrum der Buchmalerei des 15. Jahrhunderts hin, wie wir es etwa in Ulm finden. - Der durch die Miniatur illustrierte Text beschreibt die Botschaft des Engels an Joseph: Nachdem dieser von den Priestern gedrängt worden war, Maria zur Frau zu nehmen und er Gott ob seiner geschworenen Keuschheit um Hilfe gebeten hatte, sandte Gott einen Engel zu ihm, der ihm seinen Willen verkündete, dass Joseph die von ihm auserwählte Maria zur Gemahlin nehmen und mit ihr eine keusche Ehe pflegen solle.