Lot 162
E. v. Bauernfeld, Schreiben eines Privilegierten aus Österreich. Leipzig 1847.
Estimate
€ 350
Starting Price
€ 320
Lot:
162
Category:
Schreiben eines Privilegirten aus Oesterreich. Zur Beleuchtung der merkwürdigen Broschüre: Ueber Denk-, Rede-, Schrift- und Preßfreiheit Wien 1847. Zweite Auflage. 15,2 x 10,4 cm. 32 SS. Marmor. Karton.
((Berieben. Titel mit handschriftl. Namenskürzel).)
(Bauernfeld, Eduard v.): Schreiben eines Privilegirten aus Oesterreich. Zur Beleuchtung der merkwürdigen Broschüre: Ueber Denk-, Rede-, Schrift- und Preßfreiheit Wien 1847. Zweite Auflage. Leipzig: Friedr. Wilh. Grunow 1847. 15,2 x 10,4 cm. 32 SS. Marmor. Karton.
(Berieben. Titel mit handschriftl. Namenskürzel).
Eine der wenigen Schriften, in der der „Schöpfer des Wiener Conversationsstückes“ und „Wortführer des freisinnigen Bürgerthums“ (ADB) sich direkt und wortgewaltig zu der brennend aktuellen Frage der Wiener Zensur äußert. Anlass dazu war das anonym veröffentlichte Pamphlet des Hofrats Clemens Wenzel Freiherrn v. Hügel, der die Presse als ein bloßes Gewerbe denunziert, mit sogenannten „Geistesprodukten“ als Ware; die Preßfreiheit, „das Recht der Veröffentlichung seiner Gedanken (sei) kein ‚faktisches Gemeinrecht', sondern nur ein ‚Privilegium', ein neues Privilegium, das ‚schreiendste, das ungeheuerste,' welches man daher, gleich den alten Privilegien beschränken müsse“ (S. 8). - Vorgebunden auf 20 Bll. in sauberer, gut lesbarer Sütterlinschrift der Text des Hügelschen Pamphlets.
((Berieben. Titel mit handschriftl. Namenskürzel).)
(Bauernfeld, Eduard v.): Schreiben eines Privilegirten aus Oesterreich. Zur Beleuchtung der merkwürdigen Broschüre: Ueber Denk-, Rede-, Schrift- und Preßfreiheit Wien 1847. Zweite Auflage. Leipzig: Friedr. Wilh. Grunow 1847. 15,2 x 10,4 cm. 32 SS. Marmor. Karton.
(Berieben. Titel mit handschriftl. Namenskürzel).
Eine der wenigen Schriften, in der der „Schöpfer des Wiener Conversationsstückes“ und „Wortführer des freisinnigen Bürgerthums“ (ADB) sich direkt und wortgewaltig zu der brennend aktuellen Frage der Wiener Zensur äußert. Anlass dazu war das anonym veröffentlichte Pamphlet des Hofrats Clemens Wenzel Freiherrn v. Hügel, der die Presse als ein bloßes Gewerbe denunziert, mit sogenannten „Geistesprodukten“ als Ware; die Preßfreiheit, „das Recht der Veröffentlichung seiner Gedanken (sei) kein ‚faktisches Gemeinrecht', sondern nur ein ‚Privilegium', ein neues Privilegium, das ‚schreiendste, das ungeheuerste,' welches man daher, gleich den alten Privilegien beschränken müsse“ (S. 8). - Vorgebunden auf 20 Bll. in sauberer, gut lesbarer Sütterlinschrift der Text des Hügelschen Pamphlets.