Lot 714

Stundenbuch. Officium B. Mariae Virginis. Deutsche Handschrift auf Papier. Köln 1711.

Estimate
€ 500
Starting Price
€ 0
Lot: 714
Category:
Stundenbuch. - Officium B. Mariae Virginis. Das ist Unser Lieben Frawen Curß. Zu dreyen unterschiedtlichen Zeiten ... 190 x 148 mm. Deutsche Handschrift auf Papier. 193 Bll., teilw. paginiert. Frakturartige Schrift von einer Hand in brauner und roter Tinte, mit zahlreichen roten kalligraph. Frakturinitialen. Je ein Titel und Zwischentitel mit floraler Bordüre in Federzeichnung. 18 gan Dunkelbraunes Ldr über Holzdeckeln auf vier Bünden mit Eckbeschlägen und zwei Schließen.

((Rücken etwas berieben. Teilweise mäßig wasserrandig, durchgehend gebräunt. Stellenw. kleine Randeinrisse. Ein Blatt entfernt).)

Stundenbuch. - Officium B. Mariae Virginis. Das ist Unser Lieben Frawen Curß. Zu dreyen unterschiedtlichen Zeiten ... Geschrieben in Cöllen im Jahr 1711 (durch Johann van den Enden, Bürger in Cöllen).
Deutsche Handschrift auf Papier. 190 x 148 mm. 193 Bll., teilw. paginiert. Frakturartige Schrift von einer Hand in brauner und roter Tinte, mit zahlreichen roten kalligraph. Frakturinitialen. Je ein Titel und Zwischentitel mit floraler Bordüre in Federzeichnung. 18 ganzs. Federzeichnungen in Braun und Rot mit floralen Bordüren (davon 6 in Grün und Rot aquarelliert), 1 aquarell. Federzeichnung im Text.
Dunkelbraunes Ldr. über Holzdeckeln auf vier Bünden mit Eckbeschlägen und zwei Schließen.

(Rücken etwas berieben. Teilweise mäßig wasserrandig, durchgehend gebräunt. Stellenw. kleine Randeinrisse. Ein Blatt entfernt).

Das Stundenbuch folgt im Marienoffizium offenbar der unter dem gleichen Titel erschienenen gedruckten Ausgabe Köln 1630. Es folgen "Die Stapffel- und sieben Bußpsalmen und Litaney von allen Heiligen/ sampt dem Amt fur die Abgestorbenen". Darauf - nach sechs leeren Blättern - 4 Bll. Gebete mit Illustrationen, 18 Bll. unter dem Titel "Eine andachtige geistliche Ubung ...". Der Band schließt - nach weiteren zwei leeren Blättern - mit einem vierseitigen illustrierten Gebet "Gottes Augen ...".
Die Handschrift ist gewidmet der "Geistlichen Closter-Frawen Barbarae Juchens der löblichen Clausen S. Joannis Baptistae binnen Cöllen" (St. Johann in der Klusen). Vom selben Schreiber Johann van den Enden ist auch ein Gebetbuch für die Düsseldorfer Cellitin Elisabeth Pistoris (1705) bekannt.