Los 715
Antiphonar. Lateinische Handschrift auf Pergament. Spanien 1720
Schätzpreis
€ 30.000
Ausrufpreis
€ 28.500
Los:
715
Kategorie:
Antiphonar. Lateinische Handschrift auf Pergament. 805 x 590 mm. 215 Bll., mit ursprünglicher Paginierung 1-(424), 4 zwischengebundene unpag. Bll., 1 Bl. (S. 369/70) fehlt. Schriftspiegel 660 x 440 mm. Rotunda in dunkelbrauner Tinte, Komumnentitel, Anfangsbuchstaben und Überschriften in Rot. Fünfliniges Notensystem i Leder über Holzdeckeln auf sechs Bünden, mit einfachen Buckel- und Kantenbeschlägen, auf dem Vorderdeckel ein Ornament aus Nagelköpfen; Pergament-Blattweiser.
((Rücken später erneuert und am Kopf mit größerem Einriss, Schließen verloren, berieben. Stellenweise Heftung gelockert. Das Pergament teils stärker wellig, mit zahlr. alten Randausbesserungen, stellenw. leimfleckig, wenige teils längere Blatteinrisse. Einige Seiten oder einzelne Initialen stark berieben).)
Antiphonar. Lateinische Handschrift auf Pergament. Spanien, 1720.
805 x 590 mm. 215 Bll., mit ursprünglicher Paginierung 1-(424), 4 zwischengebundene unpag. Bll., 1 Bl. (S. 369/70) fehlt. Schriftspiegel 660 x 440 mm. Rotunda in dunkelbrauner Tinte, Kolumnentitel, Anfangsbuchstaben und Überschriften in Rot. Fünfliniges Notensystem in Rot mit schwarzer Quadratnotation. Zahlr. dreizeilige Silhouetteninitialen in Gelb, Rot und Blau, 6 große, teils sehr qualitätvolle Schmuckinitialen in zarten Deckfarben, teilw. aus Blattranken, mit ornamentaler, oft schuppenförmiger quadratischer Einfassung; zu den Hymnen 24 große Initialen in Gold mit rankenförmigem Buchstabenkörper, teilweise besetzt mit mehrfarbigen Blumenzweigen, Vögeln etc., in mehrfabigen Rahmen. Auf der Eingangsseite oben ein mehrfarbiges Rankenornament und goldgehöhter Titel "In nativitate Domini".
Leder über Holzdeckeln auf sechs Bünden, mit einfachen Buckel- und Kantenbeschlägen, auf dem Vorderdeckel ein Ornament aus Nagelköpfen; Pergament-Blattweiser.
(Rücken später erneuert und am Kopf mit größerem Einriss, Schließen verloren, berieben. Stellenweise Heftung gelockert. Das Pergament teils stärker wellig, mit zahlr. alten Randausbesserungen, stellenw. leimfleckig, zahlr. kleine und wenige längere Blatteinrisse. Einige Seiten oder einzelne Initialen stark berieben).
Das Antiphonar beginnt mit den Psalmi matutinales (pag. 1-116), es folgt (117-120) der Hymnus SS. Amrosii et Augustini, Dominica ad Laudes (120-132), Antiphonae feriales (133-135), Dominica ad Primam (Tertiam/ Sextam/ Nonam/ Vesperas/ Completorium) (136-300). Es folgen Dominica I. Adventus etc. (301ff.). Das Antiphonar schließt auf Seite 422 mit dem Fest In dedicatione ecclesiae. Die datierte Schlussschrift, eingefasst in roten Rahmenlinien, lautet Soli Deo honor et gloria 1720.
Am Schluss ist ein unpag. Blatt mit dem Fest der Hl. Eulalia eingebunden. Dieses Fest sowie die Feste der SS. Hemetherii et Coeledonii (S. 339) oder S. Hermenegildii (S. 349) deuten auf die Herkunft des Antiphonars aus Spanien hin.
((Rücken später erneuert und am Kopf mit größerem Einriss, Schließen verloren, berieben. Stellenweise Heftung gelockert. Das Pergament teils stärker wellig, mit zahlr. alten Randausbesserungen, stellenw. leimfleckig, wenige teils längere Blatteinrisse. Einige Seiten oder einzelne Initialen stark berieben).)
Antiphonar. Lateinische Handschrift auf Pergament. Spanien, 1720.
805 x 590 mm. 215 Bll., mit ursprünglicher Paginierung 1-(424), 4 zwischengebundene unpag. Bll., 1 Bl. (S. 369/70) fehlt. Schriftspiegel 660 x 440 mm. Rotunda in dunkelbrauner Tinte, Kolumnentitel, Anfangsbuchstaben und Überschriften in Rot. Fünfliniges Notensystem in Rot mit schwarzer Quadratnotation. Zahlr. dreizeilige Silhouetteninitialen in Gelb, Rot und Blau, 6 große, teils sehr qualitätvolle Schmuckinitialen in zarten Deckfarben, teilw. aus Blattranken, mit ornamentaler, oft schuppenförmiger quadratischer Einfassung; zu den Hymnen 24 große Initialen in Gold mit rankenförmigem Buchstabenkörper, teilweise besetzt mit mehrfarbigen Blumenzweigen, Vögeln etc., in mehrfabigen Rahmen. Auf der Eingangsseite oben ein mehrfarbiges Rankenornament und goldgehöhter Titel "In nativitate Domini".
Leder über Holzdeckeln auf sechs Bünden, mit einfachen Buckel- und Kantenbeschlägen, auf dem Vorderdeckel ein Ornament aus Nagelköpfen; Pergament-Blattweiser.
(Rücken später erneuert und am Kopf mit größerem Einriss, Schließen verloren, berieben. Stellenweise Heftung gelockert. Das Pergament teils stärker wellig, mit zahlr. alten Randausbesserungen, stellenw. leimfleckig, zahlr. kleine und wenige längere Blatteinrisse. Einige Seiten oder einzelne Initialen stark berieben).
Das Antiphonar beginnt mit den Psalmi matutinales (pag. 1-116), es folgt (117-120) der Hymnus SS. Amrosii et Augustini, Dominica ad Laudes (120-132), Antiphonae feriales (133-135), Dominica ad Primam (Tertiam/ Sextam/ Nonam/ Vesperas/ Completorium) (136-300). Es folgen Dominica I. Adventus etc. (301ff.). Das Antiphonar schließt auf Seite 422 mit dem Fest In dedicatione ecclesiae. Die datierte Schlussschrift, eingefasst in roten Rahmenlinien, lautet Soli Deo honor et gloria 1720.
Am Schluss ist ein unpag. Blatt mit dem Fest der Hl. Eulalia eingebunden. Dieses Fest sowie die Feste der SS. Hemetherii et Coeledonii (S. 339) oder S. Hermenegildii (S. 349) deuten auf die Herkunft des Antiphonars aus Spanien hin.