Los 894
Bonaventura, Die Legend des heyligen vatters Francisci. Nürnberg 1512.
Schätzpreis
€ 1.500
Ausrufpreis
€ 1.000
Zuschlag
€ 2.400
Los:
894
Kategorie:
Alte Drucke bis 1600
Künstler*in:
Bonaventura
Bonaventura: Die Legend des heyligen vatters Francisci. Nürnberg: H. Höltzel für C. Rosenthaler 1512. 19,4 x 14,3 cm. Mit Titel-Hz., 6 blattgr. Hz. und 50 Text-Hz. (teils wdh.) von Wolf Traut. 106 nn. Bll. Mod. rotbraunes Maroquin auf 5 Bünden mit goldgepr. Rt.
(Vorderdeckel mit kleinen Bereibungen, Rücken lichtblass. Die Bll. B¹ und E¹ mit minimalem Einriss im Unterrand. Die Bll. G⁴⁻⁵ und N³⁻⁴ stärker stockfleckig, sonst nur vereinzelt etwas stock- bzw. altersfleckig. Die letzten 3 Bll. minimal wurmstichig. Außenrand meist fingerfleckig. Exlibris auf dem vorderen Spiegel.)
VD16 B6559. Dodgson I, 502. Muther 1164. Proctor 11005. Goed. II, 22, 5. - Erste deutsche Ausgabe der um 1262 verfassten Hagiographie des Heiligen Franz von Assisi. Erstmals 1477 in italienischer Sprache erschienen, wurde das Werk des direkt vom Minoritenorden auf dem Pisaner Ordenskapitel 1263 mit der Abfassung beauftragten Bonaventura erst 1507 als editio princeps veröffentlicht. Die reich illustrierte Nürnberger Ausgabe folgte 1512. Die aufwendig ausgeführte Serie von 51 Holzschnitten wurde 1889 als das Hauptwerk des Dürer-Schülers Wolf Traut (1486–1520) identifiziert. Die 1511/1512 eigens für diesen Druck geschnittenen Darstellungen zeigen Wirken und Lehren, Versuchungen, Wunder und Stigmatisation des Heiligen Franziskus. - Blatt R³ verso mit einer der frühesten Darstellungen einer Augenoperation.
(Vorderdeckel mit kleinen Bereibungen, Rücken lichtblass. Die Bll. B¹ und E¹ mit minimalem Einriss im Unterrand. Die Bll. G⁴⁻⁵ und N³⁻⁴ stärker stockfleckig, sonst nur vereinzelt etwas stock- bzw. altersfleckig. Die letzten 3 Bll. minimal wurmstichig. Außenrand meist fingerfleckig. Exlibris auf dem vorderen Spiegel.)
VD16 B6559. Dodgson I, 502. Muther 1164. Proctor 11005. Goed. II, 22, 5. - Erste deutsche Ausgabe der um 1262 verfassten Hagiographie des Heiligen Franz von Assisi. Erstmals 1477 in italienischer Sprache erschienen, wurde das Werk des direkt vom Minoritenorden auf dem Pisaner Ordenskapitel 1263 mit der Abfassung beauftragten Bonaventura erst 1507 als editio princeps veröffentlicht. Die reich illustrierte Nürnberger Ausgabe folgte 1512. Die aufwendig ausgeführte Serie von 51 Holzschnitten wurde 1889 als das Hauptwerk des Dürer-Schülers Wolf Traut (1486–1520) identifiziert. Die 1511/1512 eigens für diesen Druck geschnittenen Darstellungen zeigen Wirken und Lehren, Versuchungen, Wunder und Stigmatisation des Heiligen Franziskus. - Blatt R³ verso mit einer der frühesten Darstellungen einer Augenoperation.