Los 777
Horapollon, Hieroglyphica graece et latine. Utrecht 1727.
Schätzpreis
€ 400
Ausrufpreis
€ 260
Zuschlag
€ 260
Los:
777
Kategorie:
Geschichte, Kulturgeschichte und Varia
Horapollon: Hieroglyphica graece & latine. Cum integris observationibus & notis J. Merceri & D. Hoeschelii, et selectis N. Caussini. Cur. J. C. de Pauw. Utrecht: M. L. Charlois 1727. 21 x 17 cm. 8 Bll., 404 SS., 4 Bll. HLdr. m. 2 farb. Rs., Rv.
(L. berieben. Wenig Altersspuren.)
Schweiger I, 175. - Berühmte Schrift des Horapollon, hier mit griechisch-lateinischem Paralleltext.- Horapollon, ein vermutlich im 5. Jh. n. Chr. lebender Ägypter, hat die Entzifferung der Hieroglyphen letztlich verhindert, da er das Wesen der Hieroglyphenschrift nicht mehr kannte. Er sah die Hieroglyphen als reine Wortzeichen und zeigte zudem in deren Deutung nur beschränkte Kenntnisse. Die rein allegorische Ausdeutung ohne Berücksichtigung der phonetischen Komponente führt alle Entzifferungsversuche in die Irre und erst Anfang des 19. Jahrhunderts erkannte man das wahre Wesen der Hieroglyphen (vgl. Der Kleine Pauly 1132 f. und 1216 f.).
(L. berieben. Wenig Altersspuren.)
Schweiger I, 175. - Berühmte Schrift des Horapollon, hier mit griechisch-lateinischem Paralleltext.- Horapollon, ein vermutlich im 5. Jh. n. Chr. lebender Ägypter, hat die Entzifferung der Hieroglyphen letztlich verhindert, da er das Wesen der Hieroglyphenschrift nicht mehr kannte. Er sah die Hieroglyphen als reine Wortzeichen und zeigte zudem in deren Deutung nur beschränkte Kenntnisse. Die rein allegorische Ausdeutung ohne Berücksichtigung der phonetischen Komponente führt alle Entzifferungsversuche in die Irre und erst Anfang des 19. Jahrhunderts erkannte man das wahre Wesen der Hieroglyphen (vgl. Der Kleine Pauly 1132 f. und 1216 f.).