Los 761
Bayern. - Landrecht, Policey:Gerichts- Malefitz- und andere Ordnungen. München 1616.
Schätzpreis
€ 500
Ausrufpreis
€ 360
Zuschlag
€ 360
Los:
761
Kategorie:
Geschichte, Kulturgeschichte und Varia
Bayern. - Landrecht, Policey:Gerichts- Malefitz. und andere Ordnungen. Der Fürstenthumben Obern und Nidern Bayrn. München: N. Heinrich 1616. 33,7 x 22,5 cm. Mit gest. Titel, wiederholtem Wappenholzschnitt auf 8 Zwischentiteln, 6 ganzs. Textholzschnitten von 11 Stöcken sowie 2 Stammbäumen. 9 Bll., 1 w. Bl., 827 SS., 6 Bll.; 3, 8, 18, 6, 22, 4, 2, 4 und 5 w. Bll. zwischengebunden. Pgt. mit schwarzgepr. herrschaftl. Spiegelmonogramm („RR“) auf den Deckeln, hs. Rt. und 2 Schließenresten.
(Schließen verloren. Berieben, fleckig und wurmstichig, oberes Kapital mit kleinem Bezugsdefekt. Stellenweise schwach wasserrandig. Leicht gebräunt und gering altersfleckig. Ohne das nach VD17 in den 3 Druckvarianten anzutreffende Gesamtregister im Umfang von 136 bzw. 140 Seiten, das allerdings die wenigsten Exemplare aufweisen.)
VD17 12:730090R. Sauer & Auvermann 14, 1852. Vgl. Kaspers, S. 86 (Verweis auf eine „neue Epoche der Rechtsentwicklung“). - Eine von drei Druckvarianten der ersten Ausgabe des „Codex Maximilianeus“ (hier mit kaiserlichem Privileg auf dem Kupfertitel). Das große, hauptsächlich von den Hofkanzlern Johann Gailkircher und Simon Wangnereck sowie dem Münchner Stadtschreiber Georg Locher stammende Gesetzgebungswerk ist die erste Zusammenfassung des gesamten bayerischen Landrechts und hatte etwa 150 Jahre lang rechtliche Verbindlichkeit. Es behandelt: Prozeßordnung, Gant-Prozeß, Gerichtsordnung, Landrecht, Landesfreiheit, Landes- und Polizeiordnung, Forst-, Jagd- und Malefizprozeßordnung. Die Holzschnitte zeigen verschiedene Fische und einen Krebs in Lebensgröße als Eichmaß.
(Schließen verloren. Berieben, fleckig und wurmstichig, oberes Kapital mit kleinem Bezugsdefekt. Stellenweise schwach wasserrandig. Leicht gebräunt und gering altersfleckig. Ohne das nach VD17 in den 3 Druckvarianten anzutreffende Gesamtregister im Umfang von 136 bzw. 140 Seiten, das allerdings die wenigsten Exemplare aufweisen.)
VD17 12:730090R. Sauer & Auvermann 14, 1852. Vgl. Kaspers, S. 86 (Verweis auf eine „neue Epoche der Rechtsentwicklung“). - Eine von drei Druckvarianten der ersten Ausgabe des „Codex Maximilianeus“ (hier mit kaiserlichem Privileg auf dem Kupfertitel). Das große, hauptsächlich von den Hofkanzlern Johann Gailkircher und Simon Wangnereck sowie dem Münchner Stadtschreiber Georg Locher stammende Gesetzgebungswerk ist die erste Zusammenfassung des gesamten bayerischen Landrechts und hatte etwa 150 Jahre lang rechtliche Verbindlichkeit. Es behandelt: Prozeßordnung, Gant-Prozeß, Gerichtsordnung, Landrecht, Landesfreiheit, Landes- und Polizeiordnung, Forst-, Jagd- und Malefizprozeßordnung. Die Holzschnitte zeigen verschiedene Fische und einen Krebs in Lebensgröße als Eichmaß.