Los 733
M. Nestoroff, Die Orient-Tabake. 2 Bde. Dresden (1928).
Schätzpreis
€ 300
Ausrufpreis
€ 200
Zuschlag
€ 200
Los:
733
Kategorie:
Naturwissenschaften, Technik und Medizin
Nestoroff, Marco: Die Orient-Tabake. 2 Bde. Dresden: Bankhaus Gebr. Arnhold (1928). 31,4 x 24,4 cm. Mit 10 doppelblattgroßen farb. Tafeln und zahlreichen Abbildungen (viele davon farbig); 3 Bll., 250 SS., 4 Bll.; 4 Bll., 346 SS., 1 Bl. Rotes OrLeinen mit goldgeprägtem Titel und Verzierungen auf Deckel.
(Einband berieben und leicht verblichen; Inhalt meist nur leicht stockfleckig, teils fehlerhafte Paginierung.)
Der erste Teil beschreibt die verschiedenen Tabaksorten aus aller Welt und ihrer Eigenschaften, wie Geschmack, Aroma, Nikotingehalt und Brennfähigkeit. Mit Informationen zum Handel, der Transportwege, und der Zigaretten-/ Zigarrenproduktion. Der zweite Teil enthält Adressen von Unternehmen, die mit Rohtabak handeln, Zigarettenfabriken und wichtigen Persönlichkeiten der Tabakindustrie. Herausgegeben vom Bankhaus Gebrüder Arnhold, Dresden, welches bis 1933 zu einer der größten Privatbanken Deutschlands zählte und aufgrund des Standorts weitreichende Verbindungen in die ortsansässige Tabakindustrie hatte. Nach 1933 wurde das Bankhaus aufgrund seiner jüdischen Eigentümer aus der Wirtschaft verdrängt und schlussendlich 1935 von der Dresdener Bank arisiert.
(Einband berieben und leicht verblichen; Inhalt meist nur leicht stockfleckig, teils fehlerhafte Paginierung.)
Der erste Teil beschreibt die verschiedenen Tabaksorten aus aller Welt und ihrer Eigenschaften, wie Geschmack, Aroma, Nikotingehalt und Brennfähigkeit. Mit Informationen zum Handel, der Transportwege, und der Zigaretten-/ Zigarrenproduktion. Der zweite Teil enthält Adressen von Unternehmen, die mit Rohtabak handeln, Zigarettenfabriken und wichtigen Persönlichkeiten der Tabakindustrie. Herausgegeben vom Bankhaus Gebrüder Arnhold, Dresden, welches bis 1933 zu einer der größten Privatbanken Deutschlands zählte und aufgrund des Standorts weitreichende Verbindungen in die ortsansässige Tabakindustrie hatte. Nach 1933 wurde das Bankhaus aufgrund seiner jüdischen Eigentümer aus der Wirtschaft verdrängt und schlussendlich 1935 von der Dresdener Bank arisiert.